Nach dem Stopp des Schulbauprojekts in der Castelligasse in Margareten ist jetzt klar, dass das kein Einzelfall ist. Fünf Schulbauprojekte werden von den Neos gestoppt und fallen damit dem Sparprogramm der rot-pinken Koalition zum Opfer. Das ist ein sehr besorgniserregendes Zeichen und zeigt deutlich, wohin die jahrelange schlechte Verwaltung von SPÖ und Neos führt, so der Bildungssprecher der Wiener Volkspartei und Klubobmann Harald Zierfuß gegenüber der Zeitung „Heute“.
„Es ist bezeichnend, dass nun gerade die Neos beginnen, an der Wiener Bildungsinfrastruktur zu sparen, die bereits eine riesengroße Baustelle ist.“ Die Bildungsinfrastruktur meint hier alle Schulen, Gebäude und Einrichtungen für den Unterricht. In Wien spricht man von großen Problemen, weil viele Kinder, die mit der Schule starten, kein Deutsch können – mehr als die Hälfte der Schulanfänger ist betroffen. Auch laut der aktuellen iKMPLUS-Kompetenzmessung, einer Untersuchung, die die Fähigkeiten der Schüler misst, sind die Herausforderungen sehr hoch. Trotzdem gehen die Neos nun an die Substanz, sagt Zierfuß.
„Am Ende werden deshalb viele Schülerinnen und Schüler in den kommenden Jahren wieder in Container ausweichen müssen, wenn der Bau und die Erweiterung von Schulgebäuden in Wien auf die lange Bank geschoben wird.“ Container sind vorübergehende Schulräume, die oft genutzt werden, wenn es nicht genug Platz in den Gebäuden gibt. Das führt zu mehr Stress für Schüler, Eltern, Lehrerinnen und Lehrer und belastet das gesamte Schulsystem, das jetzt schon sehr gefordert ist, so Zierfuß zum Schluss.
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