Der FPÖ-Kultursprecher Wendelin Mölzer spricht sich klar gegen einen Beitrag der ORF-Sendung „kulturMONTAG“ aus. Dieser Beitrag behandelte die Situation der Kulturszene in der Steiermark und das Kulturbudget des Landes. Mölzer sagt, dass der Beitrag ein schlechtes Bild von Kultur im öffentlich-rechtlichen Rundfunk und bei manchen freien Künstlergruppen zeigt.
Er meint: „Was hier präsentiert wurde, war keine ausgewogene Auseinandersetzung mit kulturpolitischen Herausforderungen, sondern eine klar erkennbare Schlagseite.“ Er findet es wichtig, dass man Kritik an Budgetfragen üben darf. Aber wenn dabei traditionelle Kulturformen lächerlich gemacht oder einfach politisch abgestempelt werden, dann geht das zu weit.
Für Mölzer ist es besonders störend, dass im Beitrag manche Aussagen und künstlerische Darstellungen gezeigt wurden, ohne sie zu erklären oder zu hinterfragen. Diese Darstellungen schaden dem Ansehen von Traditionen, Regionalem und Volkskultur. „Hier entsteht der Eindruck, als würde alles, was mit Tradition, regionaler Identität oder gelebtem Brauchtum zu tun hat, rückständig sei.“ Er findet dieses Denken nicht nur respektlos gegenüber den Menschen in den Regionen, sondern auch kurzsichtig für die Kulturpolitik.
Außerdem warnt er davor, dass man traditionelle Kulturformen nicht gegen andere kulturelle Bereiche ausspielen darf. „Für uns Freiheitliche ist klar: Kulturpolitik hat die gesamte kulturelle Vielfalt unseres Landes im Blick zu behalten – von der Hochkultur bis zur Volkskultur, von großen Institutionen bis zu regionalen Initiativen.“ Besonders die Volkskultur ist wichtig, weil sie hilft, die Identität zu stärken und das Zusammenleben in der Gesellschaft zu fördern.
Mölzer kritisiert auch die Rolle des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, also des ORF. Er erinnert daran, dass der ORF von den Gebühren aller Menschen bezahlt wird und deshalb ausgewogen berichten muss. Wenn der Eindruck entsteht, dass manche kulturelle Ausdrucksformen besser behandelt werden als andere, dann schadet das der Glaubwürdigkeit des ORF.
Zum Schluss sagt Mölzer: „Österreich ist reich an Traditionen, Bräuchen und kulturellen Initiativen. Diese Vielfalt verdient Wertschätzung und nicht Spott oder ideologische Belehrungen.“ Wer die Volkskultur kleinredet, versteht nicht, wie wichtig sie für viele Menschen im Land ist.
Zusätzlich sei zu erwähnen, dass die österreichische Kulturlandschaft sehr vielfältig ist. Neben traditionellen Festen und Bräuchen gibt es zahlreiche moderne kulturelle Projekte und unabhängige Künstler, die alle gefördert und respektiert werden sollten. Eine ausgewogene Kulturpolitik kann dazu beitragen, dass regionale Traditionen und neue kulturelle Formen gemeinsam das kulturelle Leben bereichern.
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