Bundesheer gedenkt Opfer der Annexion 1938

Am Donnerstag, dem 12. März, gab es eine wichtige Gedenkveranstaltung. Dabei wurde an die Annexion Österreichs durch das nationalsozialistische Deutsche Reich im März 1938 erinnert. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner legte zusammen mit General Rudolf Striedinger, dem Chef des Generalstabs, und Brigadier Kurt Wagner, dem Militärkommandanten von Wien, einen Kranz im Weiheraum des Äußeren Burgtores nieder. Dieser Ort ist ein Denkmal für die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft. Das Bundesheer möchte mit dieser Geste zeigen, dass die schrecklichen Ereignisse nicht vergessen werden dürfen.

Verteidigungsministerin Klaudia Tanner sagte dazu: „Gerade in Zeiten, in denen Freiheit und Demokratie nicht selbstverständlich erscheinen, müssen wir uns bewusst machen, wohin Extremismus und Diktatur führen können. Das Bundesheer steht für den Schutz unserer demokratischen Werte und für ein klares Bekenntnis zu Frieden, Freiheit und Rechtsstaatlichkeit.“ Dieser Satz betont, wie wichtig es ist, aus der Geschichte zu lernen und die Demokratie zu schützen.

Die Gedenkfeier wurde traditionell von einer Ehrenformation der Garde begleitet. Diese bestand aus einer Ehrenkompanie und der Gardemusik. Im Weiheraum, der sich im linken Flügel des Äußeren Burgtores befindet, legten die Teilnehmer die Kränze nieder. Der Weiheraum wurde am 27. April 1965 eröffnet – genau 20 Jahre nach der Befreiung Österreichs vom Nationalsozialismus. Er erinnert besonders an den österreichischen Widerstand gegen das nationalsozialistische Regime.

Am 12. März 1938 marschierte die deutsche Wehrmacht in Österreich ein. Dieses Ereignis wird als „Anschluss“ bezeichnet, weil Österreich dadurch Teil des nationalsozialistischen Deutschen Reichs wurde. Österreich hörte damit auf, ein unabhängiger Staat zu sein. Die folgende Zeit war geprägt von viel Leid, Verfolgung und Gewalt. Erst mit dem Ende des Zweiten Weltkriegs im Mai 1945 und der Befreiung durch die Alliierten endete diese dunkle Periode.

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