Die Bundesregierung hat beschlossen, dass die Preise für Benzin und Diesel in Zukunft nur noch drei Mal pro Woche erhöht werden dürfen. „Damit“, sagt KommR Mag. Gerald Kumnig, ARBÖ-Generalsekretär, „wird weder den Autofahrern schnell geholfen noch die Treibstoffkosten gesenkt. Vielmehr ist zu befürchten, dass Tankstellen dann auch seltener einen sinkenden Preis an die Konsumenten weitergeben, da Preisanpassungen nach oben eben nur noch an drei Tagen in der Woche durchgeführt werden dürfen. Dann wäre diese Maßnahme ein Schuss nach hinten.“
Eine bessere Lösung wäre es, die CO2-Abgabe oder die Mineralölsteuer komplett auszusetzen oder die Mehrwertsteuer zu senken. So etwas geht schnell, ähnlich wie bei den Lebensmittelpreisen. „Das wären rasche Entlastungsmaßnahmen für die Kraftfahrer. Autofahren ist ja kein Selbstzweck, sondern notwendig um das soziale Leben zu organisieren und den Arbeitsplatz zu erreichen. Für uns ist es unverständlich, dass bei diesem wichtigen Thema die Bundesregierung säumig bleibt und keine Lösungen liefert“, ärgert sich Gerald Kumnig über das Ergebnis des heutigen Ministerrates. Er betont, dass das Ziel ein Treibstoffpreis von 1,50 Euro pro Liter sein muss. „Wir fordern eine echte Entlastung und keinen halbherzigen politischen Kompromiss, der den Konsumenten kaum etwas bringt.“
Obwohl der Ölpreis der Sorte Brent am Mittwoch unter 90 US-Dollar gefallen ist, bleiben die Preise an der Tankstelle hoch. Diesel kostet im Durchschnitt 1,925 Euro pro Liter, Superbenzin (95 Oktan) liegt bei etwa 1,721 Euro pro Liter. Diese hohen Preise machen vielen Autofahrern zu schaffen, gerade weil Benzin und Diesel wichtige Kostenfaktoren im Alltag sind.
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