Der ORF setzt beim Eurovision Song Contest 2026 in Wien neue Maßstäbe im Bereich Lichtdesign. Dabei geht es nicht nur um Technik und Kreativität, sondern vor allem auch um Nachhaltigkeit. Der bekannte Lichtdesigner Tim Routledge hat ein Konzept entwickelt, das mehr als 2.100 LED- und Lasereinheiten sowie über 8.500 einzeln steuerbare LEDs umfasst. Zum ersten Mal werden außerdem 80 High-Speed-Seilwinden eingesetzt, die bewegliche Lichteffekte ermöglichen – eine Premiere beim größten TV-Unterhaltungsevent der Welt. Die drei Live-Shows sind auf ORF 1 und ORF ON zu sehen.
Der ESC findet am 16. Mai 2026 in der Wiener Stadthalle statt. Das Lichtdesign soll jeder Performance eine eigene visuelle Note verleihen und die gesamte Arena in einen dynamischen, beeindruckenden Raum verwandeln. Lichtdesigner Tim Routledge hebt hervor: „Eurovision dreht sich um große Momente. Die Herausforderung war daher, etwas zu gestalten, das beeindruckend und groß wirkt und gleichzeitig hinter den Kulissen deutlich verantwortungsvoller ist.“ Zum ersten Mal wird ein komplett LED- und laserbasiertes System verwendet, das herkömmliche Lichtquellen ersetzt. Dadurch werden der Energieverbrauch, die Abwärme und der Materialverbrauch stark reduziert. Der ESC 2026 nutzt damit zu 100 Prozent moderne, energiesparende Technik und setzt damit neue Maßstäbe in Sachen Nachhaltigkeit.
Der Aufbau und die Vorbereitung des Lichtsystems sind sehr umfangreich. Hunderte Fachleute arbeiten mehrere Wochen in der Stadthalle, um alles aufzubauen, zu programmieren und perfekt mit Video, Automatisierung und Kameratechnik zu verbinden. Ein Team von Lichtprogrammierern sorgt rund um die Uhr dafür, dass jede einzelne Lichtquelle genau passt. Schon einen Monat vor der Ankunft in Wien werden alle Lichteffekte in einer großen 3D-Animation am Computer entworfen und getestet.
Tim Routledge ist ein vielfach ausgezeichneter Lichtdesigner, der weltweit für Konzerte, TV-Shows und große Events arbeitet. Er hat unter anderem den BAFTA-Preis für das ESC-Lichtdesign 2023 in Liverpool erhalten. Zu seinen Kunden gehören Stars wie Beyoncé, Sam Smith, Helene Fischer und die Spice Girls sowie große TV-Sender wie BBC, ITV, Netflix und CBS. Für ihn ist die Zusammenarbeit mit dem ORF in Wien bereits das dritte ESC-Lichtdesign nach Liverpool und Basel im letzten Jahr.
Er ergänzt: „Dass wir in diesem Umfang zu 100 Prozent auf LED- und Lasertechnologie setzen, zeigt, dass man beides haben kann – spektakuläre Bilder und eine nachhaltige Produktion.“
Erste Einblicke ins Lichtdesign gibt es auf dem offiziellen ORF-YouTube-Channel: https://youtu.be/l7b2LloltU4
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Eurovision Song Contest 2026
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