Vorarlberger Landestheaterdirektorin Stephanie Gräve: Vertragsende 2028 und Neuanfang

Die Direktorin des Vorarlberger Landestheaters, Stephanie Gräve, wird ihren Vertrag, der im Sommer 2028 ausläuft, nicht verlängern. Diese Entscheidung teilte die Kulturlandesrätin Barbara Schöbi-Fink (ÖVP) mit. Schöbi-Fink begründete den Schritt als einen bewussten strategischen Neuanfang nach der erfolgreichen Sanierung des Hauses.

Stephanie Gräve leitete das Landestheater Vorarlberg mit einem Fokus auf innovative Veranstaltungsformate und nachhaltige Kulturförderung. Unter ihrer Leitung wurden moderne Inszenierungen umgesetzt, welche die regionale Kulturlandschaft nachhaltig bereicherten. Trotzdem sieht die Landespolitik nun die Notwendigkeit einer neuen Führung, um das Theaterhaus in eine weitere Entwicklungsphase zu führen.

Die Entscheidung fällt vor dem Hintergrund signifikanter Investitionen in die Sanierung des Landestheaters – ein Prozess, der durch öffentliche Fördergelder ermöglicht wurde. Die Neuausrichtung soll das Haus zukunftsfit machen, um den kulturellen Anforderungen der Region gerecht zu bleiben. Die Nachfolge von Gräve wird intern und extern mit einem transparenten Auswahlprozess gesucht.

Das Landestheater spielt eine zentrale Rolle im kulturellen Leben Vorarlbergs und gilt als wichtiger Impulsgeber für Theaterkunst und kulturelle Identität. Die Entscheidung von Kulturlandesrätin Schöbi-Fink zeigt, wie eng Kulturpolitik und strategische Führung im Kulturbetrieb verbunden sind.

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