Die Bundesregierung hat heute schnelle Maßnahmen gegen die hohen Spritpreise vorgestellt. Martin Grasslober, Experte für Verkehrswirtschaft beim ÖAMTC, sagt dazu: „Leider wurde die Chance, die Konsument:innen unmittelbar zu entlasten, versäumt.“ Der ÖAMTC hätte es am besten gefunden, wenn die Steuern und Abgaben auf Kraftstoffe gesenkt worden wären. So hätten die Autofahrer sofort weniger bezahlen müssen. Auch eine Begrenzung der Gewinne der Unternehmen, die Kraftstoffe verkaufen, wäre nach Ansicht des ÖAMTC eine gute Möglichkeit gewesen. Das wäre aber nur sinnvoll, wenn die Versorgung mit Treibstoff weiter sicher bleibt.
Eine wichtige neue Regel ist, dass Tankstellen ab jetzt nur noch montags, mittwochs und freitags die Preise erhöhen dürfen. Außerdem hat die Regierung entschieden, die Ölreserven freizugeben. Das bedeutet, dass mehr Öl auf den Markt kommen soll, um die Preise zu stabilisieren. „Die Wirksamkeit dieser Maßnahmen kann derzeit noch nicht eingeschätzt werden“, erklärt Grasslober. Der ÖAMTC vertritt mehr als 2,6 Millionen Menschen und wird genau beobachten, wie sich die Preise entwickeln. Sie setzen sich weiterhin für faire Preise beim Tanken ein.
Der ÖAMTC sieht außerdem weiterhin großen Handlungsbedarf auf europäischer Ebene. Die internationalen Preise für Diesel und Superbenzin müssen genauer überprüft werden. Grasslober meint: Nur wenn diese Preise verlässlich und transparent sind, können die Preise an den Tankstellen in Österreich und ganz Europa langfristig fair und stabil bleiben. Das ist wichtig, damit Autofahrer besser planen können und nicht ständig von starken Preisschwankungen überrascht werden.
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