Es geht los! Die Landstraße Hauptstraße wird nach langer Zeit endlich neu gestaltet. Nach einer Befragung der Bevölkerung wird sie Schritt für Schritt zu einem grünen, verkehrsberuhigten Boulevard umgebaut. Dort kann man bald gemütlich spazieren gehen und Radfahren. Der erste Abschnitt ist über 700 Meter lang und liegt zwischen Juchgasse und Schlachthausgasse. Bis Sommer 2027 werden hier neue, getrennte Radwege auf beiden Seiten gebaut und fast 6.000 Quadratmeter Boden entsiegelt, damit neue Grünflächen entstehen können.
Planungs- und Mobilitätsstadträtin Ulli Sima sagt: „Im Rahmen unserer ‚Raus aus dem Asphalt‘-Offensive haben wir in den letzten Jahren in der ganzen Stadt Plätze und Straßen entsiegelt und begrünt – mehr als 340 Projekte. Dazu kommen über 100 Kilometer neue, sichere Radwege, die wir im Rahmen unserer Radwegoffensive gebaut haben. Ich freue mich sehr, dass nun auch die Landstraßer Hauptstraße erneuert wird, wo wir diese Maßnahmen verbinden: Rund 5.700 Quadratmeter werden entsiegelt, davon entstehen 1.200 Quadratmeter neue Grünflächen mit über 70 Beeten, 28 neue Bäume und fünf Hochstammsträucher werden gepflanzt. Außerdem gibt es 700 Meter moderne Radwege. So machen wir die wichtigste Straße im 3. Bezirk schöner, moderner und klimaresistenter!“
Nach dem ersten Bauabschnitt sind zwei Begegnungszonen geplant, die den Stadtteil lebenswerter machen: Mehr Bäume, bessere Bedingungen für Fußgänger und mehr Sitzgelegenheiten sind dort vorgesehen.
Bezirksvorsteher Erich Hohenberger freut sich ebenfalls: „In der Bürger*innen-Befragung standen Verkehrsberuhigung, sichere Radwege, Begrünung und Abkühlung ganz oben auf der Liste. Viele möchten auch eine Verschönerung des öffentlichen Raums, etwa mehr Platz zum Gehen, angenehme Sitzmöglichkeiten und mehr Sicherheit. Gleichzeitig bleibt Durchfahrt für den öffentlichen Verkehr und Autos möglich, und Lieferungen sind weiterhin erlaubt. Ich freue mich sehr, dass der Bau jetzt starten kann.“
NEOS-Mobilitätssprecherin Angelika Pipal-Leixner</strong sagt: „Über die Verkehrsorganisation auf der Landstraßer Hauptstraße wurde lange gesprochen. Nach einem offenen Bürgerbeteiligungsprozess starten wir nun die Umsetzung. Mit mehr Platz und Sicherheit für Fuß- und Radverkehr und mehr Grün entsteht eine klimafitte Einkaufsstraße. Das ist auch gut für die Geschäfte, denn wo man sich wohlfühlt, kauft man gerne ein.“
Landstraßer Hauptstraße: Fit für die Zukunft
Die Landstraßer Hauptstraße ist eine der wichtigsten Straßen im 3. Bezirk. Sie verbindet viele Plätze, Geschäfte und Restaurants. Täglich sind hier viele Menschen unterwegs, vor allem zu Fuß oder mit dem Rad. Mit der Neugestaltung wird die Straße moderner: Mehr Grün und Bäume verbessern das Klima, sicherere Radwege schaffen Schutz und neue Aufenthaltsbereiche laden zum Verweilen ein.
Erster Abschnitt bringt neue Radwege und viel Grün
Zwischen Juchgasse und Schlachthausgasse werden die Radwege stark verbessert. Bisher gibt es nur schmale Mehrzweckstreifen, künftig entstehen auf beiden Seiten getrennte Einbahnradrouten. Nicht nur Radfahrende profitieren, auch Fußgängerinnen und Autofahrer*innen erhalten klarere Verkehrsführungen und bessere Sicht an Kreuzungen.
Zusätzlich werden rund 100 neue Fahrradabstellplätze installiert. Im Bereich Juchgasse bis Schlachthausgasse stehen bereits 69 Bäume. Es kommen weitere 28 Bäume und 5 Hochstammsträucher in der Hauptstraße und den angrenzenden Straßen Keinergasse, Steingasse und Eslarngasse dazu. Diese Bäume sorgen besonders an heißen Tagen für Schatten.
Unter dem Motto „Raus aus dem Asphalt“ werden in diesem Bereich insgesamt 5.700 Quadratmeter Boden entsiegelt und mit Pflaster und Grünflächen ersetzt. Davon entfallen 1.200 Quadratmeter auf neue oder erweiterte Grünflächen. Alle neuen Bäume bekommen eine automatische Bewässerung.
Zweiter Abschnitt: Begegnungszonen bringen Ruhe und mehr Lebensqualität
Das Projekt ist komplex und wird deshalb Schritt für Schritt umgesetzt. Nach dem ersten Bauabschnitt folgen zwei Begegnungszonen. Eine liegt am Rochusmarkt zwischen Weyrgasse und Erdbergstraße/Kundmanngasse, die andere zwischen Barichgasse und Juchgasse. Hier sollen sich alle Verkehrsteilnehmenden den Raum teilen – Fußgänger, Radfahrer, öffentlicher Verkehr und Autos.
Neue Bäume, Sträucher, Sitzplätze und Wasserelemente schaffen angenehme Aufenthaltsbereiche. Dennoch bleiben Durchfahrt und Lieferverkehr erlaubt.
Die Gestaltung beruht auf Wünschen der Bewohner*innen
Die Neugestaltung wurde eng mit den Anrainerinnen und Anrainern abgestimmt. Insgesamt wurden rund 15.000 Vorschläge eingesammelt – online sowie bei Infoveranstaltungen und Ständen vor Ort. Dabei stehen vor allem Verkehrsberuhigung, sichere Radwege, mehr Grün und kühlende Maßnahmen im Fokus.
Viele wünschen sich außerdem mehr Platz für Fußgänger, komfortablere Sitzmöglichkeiten, Vorrang für umweltfreundliche Mobilität und bessere Sicherheit im Straßenverkehr. Gleichzeitig soll die Durchfahrt für öffentlichen Verkehr und Autos möglich bleiben und Lieferverkehre dürfen die Geschäfte weiterhin beliefern.
Erfolge der „Raus aus dem Asphalt“-Offensive
Diese Offensive hat in ganz Wien bereits vieles bewegt: 344 Projekte in allen 23 Bezirken wurden umgesetzt, über 3.300 Bäume im Straßenraum gepflanzt, mehr als 2.740 Sitzmöglichkeiten geschaffen und fast 2.000 Quadratmeter Wasserspiele installiert. Damit verbessert sich das Stadtklima und die Lebensqualität deutlich.
Alle Projekte kann man auf der interaktiven Karte entdecken: https://wienwirdwow.at/
Wiener Radwegoffensive geht weiter
Seit 2021 hat die rot-pinke Koalition bereits über 250 Radwegprojekte umgesetzt und fast 100 Kilometer neue Hauptradwege gebaut. Zusätzlich kommen 50 Kilometer im Bezirksnetz dazu. Für den Ausbau wurden bisher rund 190 Millionen Euro investiert. 2024 sind weitere 33 Projekte mit 12,5 Kilometern neuen Radwegen geplant.
Alle Infos und Karten zu den Radwegen gibt es auf fahrradwien.at.
Fotoservice: https://presse.wien.gv.at/
Rückfragen
Mediensprecherin StRin Ulli Sima
Anita Voraberger
Telefon: +43 1 4000 81353, 0664/1658655
E-Mail: anita.voraberger@wien.gv.at
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