FW-Schachner warnt: Bundesregierung muss Wirtschaft im Energiepreisschock unterstützen!

Die aktuellen kriegerischen Ereignisse im Nahen Osten lassen die Energiepreise wieder steigen. Dadurch gerät auch die österreichische Wirtschaft stark unter Druck. Besonders betroffen sind Branchen, die viel Energie brauchen, wie die Industrie, das Transportwesen und vor allem die Bauwirtschaft, die schon vorher Schwierigkeiten hatte.

Höhere Kosten für Treibstoff und Energie spüren Unternehmen direkt in ihrem Alltag. Sie machen Transporte teurer, erhöhen die Kosten für die Produktion und belasten die gesamte Wertschöpfungskette. In der Bauwirtschaft sind die Auswirkungen besonders groß, weil viele Baustoffe viel Energie für Herstellung, Transport und Verarbeitung brauchen. Zum Beispiel werden Zement und Stahl sehr energieintensiv produziert.

Dadurch könnte sich die Situation auf dem Wohnungsmarkt weiter verschlechtern. Wenn Bauprojekte wegen der höheren Kosten verzögert oder kleiner gemacht werden, oder sie sogar gar nicht mehr umsetzbar sind, gibt es noch weniger Wohnraum. Das betrifft nicht nur die Bauunternehmen, sondern auch Familien, Firmen und den Wirtschaftsstandort Österreich insgesamt.

Ein weiteres Problem ist, dass der Staat bei den Treibstoffpreisen viel Geld durch Steuern und Abgaben verdient. Mehr als die Hälfte des Preises an der Tankstelle besteht inzwischen aus Steuern. Während Unternehmen und Bürger durch die steigenden Kosten belastet sind, profitiert der Staat weiterhin von dieser Situation.

Die Freiheitliche Wirtschaft fordert deshalb ein schnelles Umdenken in der Wirtschaftspolitik. Neben einer schnellen Entlastung bei Treibstoff- und Energiekosten braucht es eine klare und langfristige Energiestrategie. Außerdem sollen bessere Bedingungen für Industrie und Gewerbe geschaffen werden, damit die Bauwirtschaft und der Wohnungsbau in Österreich nicht noch weiter gebremst werden.

„Gerade in einer derart angespannten internationalen Lage darf sich die Bundesregierung nicht wie Treibholz in einem reißenden Fluss treiben lassen. Unternehmer brauchen jetzt rasche und spürbare Entlastung statt politischer Untätigkeit. Wer Wettbewerbsfähigkeit sichern will, muss bei Treibstoffsteuern, Energieabgaben und standortschädlichen Zusatzbelastungen endlich ansetzen!“ so FW-Wohnbausprecher René Schachner.

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