Vier Infrastrukturunternehmen gründen Allianz für Mobilität

Unter dem Namen „Allianz für Mobilität“ arbeiten die Wiener Stadtwerke, ÖBB, ASFINAG und der Flughafen Wien künftig enger zusammen, um gemeinsam neue Ideen und Innovationen zu entwickeln. Diese Zusammenarbeit ist wichtig, weil es heute viele Herausforderungen gibt: Zum Beispiel mehr Cyberangriffe, häufigere extreme Wetterlagen durch den Klimawandel, strengere gesetzliche Vorschriften und höhere Erwartungen von Kund*innen. Infrastrukturbetriebe müssen sich deshalb stark verändern und anpassen.

Die vier Partner haben deshalb eine „Cross-Company-Innovationskooperation“ gestartet. Das bedeutet, sie tauschen sich aus und arbeiten an gemeinsamen Projekten, um schwierige Probleme besser zu lösen und neue Chancen zu nutzen. Erste Projekte und erfolgreiche Beispiele wurden bei einem Business-Frühstück im Wien Museum einem Fachpublikum vorgestellt.

Transformation, Cybersecurity und Klimawandel gemeinsam meistern

Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit stehen drei wichtige Themen: die Modernisierung der Infrastruktur, die Sicherheit und der Klimaschutz. Monika Unterholzner, stellvertretende Generaldirektorin der Wiener Stadtwerke-Gruppe, erklärt: „Kritische Infrastruktur ist die Grundlage unseres wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Lebens. Unser Anspruch ist es, Versorgungssicherheit mit Innovationskraft zu verbinden und gemeinsam resilienter zu werden.“ Damit meint sie, dass die Versorgung zuverlässig bleiben soll – auch bei Problemen – und dass neue Technologien dabei helfen sollen.

Viele Projekte beschäftigen sich mit der Erneuerung alter Anlagen. Dabei kommen digitale Werkzeuge zum Einsatz, wie zum Beispiel Digitale Zwillinge (virtuelle Modelle von realen Anlagen), Predictive Maintenance (vorausschauende Wartung zur Vermeidung von Ausfällen) und 3D-Druck für Ersatzteile. Herbert Kasser, Vorstandsdirektor der ASFINAG, sagt dazu: „Für uns als moderner Mobilitätspartner sind Investitionen in digitale Systeme, smarte Steuerungen und moderne Bauweisen weit mehr als technische Projekte. Sie sind unser Versprechen an Millionen Menschen, die täglich auf eine sichere, verlässliche und leistungsfähige Infrastruktur angewiesen sind. Nur wenn wir heute investieren, bleibt unser Netz morgen stark.“

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Sicherheit, besonders im Bereich Cybersecurity. Dazu gehören auch vernetzte Überwachungssysteme an Bahnsteigen, der Einsatz von Drohnen zur Inspektion und intelligente Systeme zur Früherkennung von Gefahren. Julian Jäger, Vorstand des Flughafen Wien, erklärt: „Ein internationaler Flughafen ist eine hochkomplexe Infrastruktur – hier greifen tausende Prozesse, IT-Systeme und Sicherheitsmechanismen ineinander. Neue Technologien wie KI, intelligente Videoanalyse oder digitale Prognosesysteme helfen uns, Risiken früher zu erkennen, Abläufe zu optimieren und das Reiseerlebnis für Millionen Passagiere laufend zu verbessern.“

Manuela Waldner, CFO und Vorständin der ÖBB, ergänzt: „Cyber-Vorfälle sind heute das größte Geschäftsrisiko weltweit – noch vor geopolitischen Krisen oder Naturkatastrophen. Weil moderne Cyberangriffe nicht mehr primär auf Daten abzielen. Sie zielen auf Stillstand. Cyber ist damit kein Sicherheitsproblem alleine mehr – es ist ein Thema der Unternehmensfortführung, und deshalb bei den ÖBB auch Teil der Unternehmenssteuerung.“ Das zeigt, wie wichtig es ist, gegen solche Angriffe gut gewappnet zu sein, um Ausfälle zu vermeiden.

Die dritte große Herausforderung ist der Klimawandel. Er bringt neue Belastungen für die Infrastruktur mit sich, zum Beispiel durch extreme Wetterlagen. Deshalb arbeiten die Unternehmen an umweltfreundlichen Lösungen wie Begrünung, CO₂-armen Transportwegen, nachhaltigen Baustellen und langlebigen Bauweisen, die Materialien wiederverwenden (Kreislaufwirtschaft). Diese Maßnahmen helfen, die Infrastruktur widerstandsfähiger und nachhaltiger zu machen.

Die Veranstaltung wurde zusammen mit dem Medienpartner „Die Presse“ organisiert und richtete sich an Personen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Medien, die sich für diese Themen interessieren.

Fotos der Veranstaltung sind hier zu finden:
https://mediastore.wienerstadtwerke.at/pinaccess/pinaccess.do?pinCode=3SfVQYUKcb69

Rückfragen

Wiener Stadtwerke GmbH
Mag. Susanne Sterniczky
Telefon: +43664 88350305
E-Mail: susanne.sterniczky@wienerstadtwerke.at

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