Zollsport: Thomas Grochar gewinnt Bronze in alpiner Kombination bei Paralympics Milano Cortina 2026

Ein großer Erfolg für den österreichischen Zollsport bei den Paralympischen Spielen Milano Cortina 2026: Thomas Grochar aus dem Zollamt Süd hat bei der alpinen Kombination in der stehenden Klasse die Bronzemedaille gewonnen. Damit sicherte er am Dienstag Österreich die vierte Medaille bei diesen Spielen.

Finanzminister Markus Marterbauer sagt: „Ich gratuliere Thomas Grochar sehr herzlich zu seiner Medaille. Hoher Einsatzwille und Leistungsbereitschaft haben diesen sportlichen Erfolg ermöglicht. Er ist ein Vorbild für andere Kollegen und Kolleginnen.“ Er hebt damit Grochars großen Einsatz und Vorbildfunktion hervor.

Auch die Finanzstaatssekretärin Barbara Eibinger-Miedl lobt Grochar: „Ich gratuliere Thomas Grochar sehr herzlich zu dieser großartigen Bronzemedaille bei den Paralympischen Spielen in Milano Cortina. Ganz Österreich und besonders wir im Bundesministerium für Finanzen sind stolz auf diese außergewöhnliche Leistung. Sein Leistungswille, seine Disziplin und sein unermüdlicher Einsatz zeigen eindrucksvoll, was mit Entschlossenheit und harter Arbeit möglich ist. Damit ist er ein großes Vorbild.“

Thomas Grochar ist 32 Jahre alt und kommt aus Kärnten. Er wurde mit einem fehlenden Oberschenkel geboren. Bereits im Super-G erreichte er den starken zweiten Platz. Im Slalom lag er zunächst hinter Arthur Bauchet aus Frankreich und dem Italiener Federico Pelizzari. Als der bis dahin führende Alexej Bugajew kurz vor dem Ziel stürzte, war klar: Grochar sicherte sich seine erste Medaille bei Paralympics. Am Ende lag er 1,82 Sekunden hinter dem Sieger Arthur Bauchet, der mit 1,20 Sekunden Vorsprung vor Federico Pelizzari gewann.

Nach dem Rennen sagte Grochar im Interview: „Zuerst fahre ich ins Ziel und dann steht der Dreier da und ich weiß, dass einer der besten Slalomfahrer noch oben steht und einen guten Vorsprung hat. Dann habe ich mir schon gedacht, wenn ich heute Vierter werde, dann zünde ich irgendwas an. Leider für ihn, aber Glück für mich. Die Medaille war so lange das Ziel. Die ganze Mannschaft arbeitet so lange auf sowas hin. Es ist schön, dass ich den Betreuern auch mal etwas zurückgeben kann.“

Der österreichische Zollsportkader umfasst derzeit 34 Sportlerinnen und Sportler. Davon sind 26 im Wintersport aktiv und 8 im Sommersport. Sie bekommen nicht nur Unterstützung bei ihrem Sport, sondern auch soziale Absicherung und eine berufliche Ausbildung im Zollwesen. Seit 2008 gibt es außerdem einen besonderen Parasport-Kader. Dieses Programm ist weltweit einzigartig und fördert Sportlerinnen und Sportler mit Behinderung professionell.

Weitere Fotos gibt es hier: https://flic.kr/s/aHBqjCMECi

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