Nach einer schnellen Überprüfung, die eng mit der zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde abgestimmt wurde, stellt sich heraus, dass Gesteinsmaterial aus einem Steinbruch im Burgenland möglicherweise mit Asbest belastet ist. Deshalb wird der betroffene Streusplitt jetzt sofort mit speziellen Kehrmaschinen entfernt und fachgerecht entsorgt. Die Nasskehrarbeiten des Niederösterreichischen Straßendienstes im Bereich der Straßenmeisterei Aspang haben bereits am Montag begonnen. Diese Maßnahmen sind notwendig geworden, weil in Proben des Streusplitts aus dem Steinbruch Pilgersdorf natürliche Asbestfasern gefunden wurden. Asbest ist ein Mineral, das in der Natur vorkommt und gesundheitsschädlich sein kann, wenn Fasern eingeatmet werden.
„Die Sicherheit der Bevölkerung hat für uns oberste Priorität. Wir setzen gemeinsam mit den Behörden auf eine vorsorgliche Lösung und entfernen den betroffenen Streusplitt“, sagt DI Rainer Irschik, der stellvertretende Direktor des NÖ Straßenbaudienstes. „Der NÖ Straßendienst hat rasch reagiert, Untersuchungen veranlasst und die notwendigen Maßnahmen eingeleitet.“ Gleichzeitig steht der Straßendienst in Kontakt mit den Lieferanten des Materials und versucht, mögliche Schäden für das Land Niederösterreich zu vermeiden. Außerdem wird vorerst kein weiterer Streusplitt aus den betroffenen Steinbrüchen bezogen, bis die Situation geklärt ist. Streusplitt wird normalerweise im Winter als Streumaterial auf Straßen verwendet, um die Sicherheit bei Eis und Schnee zu erhöhen.
Weitere Informationen erhalten Sie beim NÖ Straßendienst: Christoph Schodl, Tel.: 0676/812-60141, E-Mail: christoph.schodl@noel.gv.at
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