Allergiesaison startet: Wiener Ärztekammer informiert zu Diagnose und Behandlung

Wenn es im Frühling draußen wärmer wird, fängt für viele die Allergiesaison an. Besonders die Pollen von Hasel und Erle sorgen dieses Jahr laut dem Pollenservice Wien für hohe Belastungen. Für Allergikerinnen und Allergiker werden die nächsten Wochen herausfordernd. Die häufigsten Symptome sind eine laufende Nase, juckende und tränende Augen, Niesen und Husten, erklärt Naghme Kamaleyan-Schmied, Vizepräsidentin und Kurienobfrau der niedergelassenen Ärzte der Ärztekammer für Wien. Viele Menschen reagieren auch auf andere Frühjahrsblüher wie Birke oder Erle, die Allergiesaison kann sich somit über mehrere Monate erstrecken.

Es ist nicht immer einfach zu unterscheiden, ob Symptome von einer Allergie oder einer Erkältung kommen. Bei Allergien sind Beschwerden oft immer wieder gleich, man hat aber kein Fieber. Außerdem werden die Symptome meist draußen im Freien schlechter. Wenn man unsicher ist, sollte man zum Arzt gehen. Zuerst fragt die Hausärztin oder der Hausarzt genau nach den Beschwerden. Wenn eine Allergie vermutet wird, können spezielle Tests gemacht werden, zum Beispiel ein Hauttest oder eine Blutuntersuchung. Man kann auch an Fachärztinnen und Fachärzte wie Dermatologinnen, HNO-Ärztinnen oder Pneumologinnen überwiesen werden.

Eine frühzeitige Diagnose ist wichtig, da die Allergie in einigen Fällen auch zu Kopfschmerzen, Müdigkeit und Schlafstörungen führen kann, betont Kamaleyan-Schmied. Im schlimmsten Fall kann eine unbehandelte Pollenallergie zur Entwicklung eines allergischen Asthmas beitragen. Meistens helfen Medikamente wie Antihistaminika, Nasensprays mit Kortison oder spezielle Augentropfen. Wenn die Allergie sehr schlimm ist, kann auch eine Desensibilisierung (eine Art Immuntherapie) sinnvoll sein. Eine frühzeitige Abklärung und individuell abgestimmte Therapie ermöglichen es den meisten Betroffenen, den Frühling trotz Pollenbelastung aktiv zu genießen.

Hilfreiche Informationen:

Wer Allergien hat, kann einen Pollenkalender nutzen, um die aktuelle Pollenbelastung im Auge zu behalten. Für Wien findet man dazu die aktuellen Daten auf der Website von GeoSphere Austria: https://www.geosphere.at/de/karten/gesundheitswetter/pollenbelastung. Solche Informationen helfen, den Tagesablauf besser zu planen und Allergiesymptome zu vermeiden.

Tipps gegen Pollen in der Umgebung:

  • Regelmäßig die Pollenflugvorhersagen anschauen
  • Nach dem Aufenthalt im Freien die Kleidung wechseln und die Haare waschen
  • Nasse Wäsche nicht draußen trocknen, da Pollen daran haften können
  • Pollenschutzgitter an den Fenstern anbringen, um Pollen draußen zu halten
  • Fenster in der pollenintensiven Zeit weniger öffnen, besonders morgens und abends

Rückfragen

Kammer für Ärztinnen und Ärzte in Wien
Mag. Katharina Hemmelmair
Telefon: 06649697506
E-Mail: hemmelmair@aekwien.at

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