SPÖ-Schroll fordert Spritpreisdeckel gegen Preistreiberei

In der letzten Woche sind die Gewinne der Raffinerien stark angestiegen. Für Alois Schroll von der SPÖ ist das überhaupt nicht akzeptabel. Er sagt: „Wer sich in Krisen bereichert und Übergewinne macht, sollte sich schämen!“ Viele Menschen sind darüber enttäuscht, weil sie das Gefühl haben, dass Firmen die Situation ausnutzen. Um dem entgegenzuwirken, schlägt SPÖ-Vizekanzler Andreas Babler vor, einen Deckel für die Gewinnmargen von Tankstellen und Raffinerien einzuführen. Das bedeutet, dass diese Unternehmen nicht mehr als eine bestimmte Gewinnspanne machen dürfen. „Ein Deckel wäre ein wichtiger Schritt für leistbare Spritpreise. Wir werden die Fehler der Vorgängerregierung nicht wiederholen und in die Preise eingreifen“, so Schroll.

Alois Schroll erklärt auch: „Wenn die Ölpreise sinken, kommt das immer erst mit viel Verspätung bei der Tankstelle an. Wenn die Ölpreise aber wie aktuell stark steigen, dann spüren das die Kund:innen bereits am selben Tag an der Zapfsäule.“ Damit meint er, dass die Preise beim Tanken viel schneller steigen als sie fallen. Das sorgt bei vielen Menschen für Ärger, weil sie sich von den großen Konzernen unfair behandelt fühlen.

Schroll betont, dass man die Preistreiberei direkt an der Ursache bekämpfen will, um Familien und Firmen vor zu hohen Kosten zu schützen. Außerdem zeigen die aktuellen Entwicklungen, wie wichtig es ist, erneuerbare Energien stark auszubauen und das sogenannte Merit-Order-System abzuschaffen. Dieses System regelt, wie der Strompreis entsteht. Schroll erklärt dazu: „Kein Mensch versteht, warum das teure Gaskraftwerk den Preis für das günstige Wasserkraftwerk bestimmt. Das führt zwangsläufig zu hohen Preisen und Übergewinnen auf dem Rücken der österreichischen Bevölkerung!“ Er fordert deshalb ein starkes Engagement auf EU-Ebene, um dies zu ändern. Besonders wichtig ist, dass schon viele Wirtschaftsexpert:innen diese Abschaffung unterstützen. Dies könnte langfristig zu stabileren und niedrigeren Energiepreisen führen.

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