„Imago Dei“ feiert 2024 die Kraft der Poesie

Das Festival „Imago Dei“ zeigt dieses Jahr, wie stark Poesie in verschiedenen Zeiten und Kulturen ist. Unter der künstlerischen Leitung von Albert Hosp findet das Festival vom 13. März bis 6. April in der historischen Minoritenkirche in Krems statt. Dort gibt es zehn Konzerte, eine Filmvorführung und ein Konzert für Kinder mit einer Schulvorstellung. Die Musik ist sehr unterschiedlich: Von Tango und traditionellen Liedern bis zu Kompositionen von Johann Sebastian Bach, Wolfgang Amadeus Mozart und John Dowland, einem Komponisten, der vor 400 Jahren starb. Auch neue Werke, die extra für das Festival geschrieben wurden, sind dabei. Jeder Abend beginnt mit einem Gespräch oder einer Lesung. Musiker aus Argentinien, Bosnien-Herzegowina, Frankreich, Japan, Kroatien, den USA und Österreich machen mit.

Am Freitag, 13. März, startet das Festival um 19 Uhr mit „Wasser erzählt“. Julian Schutting liest einen extra für „Imago Dei“ geschriebenen Text über Wasser und Vergänglichkeit vor. Danach zeigt das Ensemble Brot & Sterne die Uraufführung „apsu“. Hier wird Wasser durch Musik, Bilder von Lillevan und Texte lebendig erzählt.

Am Samstag, 14. März, tritt um 18 Uhr Mandolinist Chris Thile auf. Er spielt verschiedene Stücke, von Johann Sebastian Bach bis zu eigenen Liedern. Seine Musik verbindet klassische Musik, Bluegrass, Singer-Songwriting und Improvisation. Vor dem Konzert spricht Albert Hosp mit Ernst Molden, einem Dichter, Musiker und Kenner von Chris Thile. Am nächsten Tag, Sonntag, 15. März, gibt es um 11 Uhr ein Familienkonzert mit dem Blockflötenensemble Element of Prime, Flötistin und Oboistin Carin van Heerden sowie Bratschistin Judith Köblmüller. Kinder ab drei Jahren sind willkommen zum Konzert „Viola. Das Schlossfest“, bei dem ein fröhlicher Hofball gefeiert wird.

Am 20. März gibt das Duo Piano Canción einen Auftritt mit Tangotexten, die voller Poesie sind. Am 22. März wird das Stück „Frühling. Leeres Land.“ von Wolfgang Sauseng vorgestellt. Es wurde zum 100. Geburtstag der Dichterin Ingeborg Bachmann komponiert und vom Chorus Sine Nomine unter Johannes Hiemetsberger aufgeführt. Am 28. März verbindet das Ensemble Element of Prime mit der Schauspielerin Dörte Lyssewski die Musik von John Dowland mit dem Text „Anatomie der Melancholie“ von Robert Burton.

Am 29. März gibt die japanische Koto-Spielerin Karin Nakagawa ein Solo-Konzert mit alten japanischen Texten aus dem 13. Jahrhundert. Am Gründonnerstag, 2. April, bringt „Heretical Angels“ mittelalterliche Rituale aus Bosnien-Herzegowina mit Kantaduri und dem Ensemble Dialogos auf die Bühne. Am Karfreitag, 3. April, zeigt A Filetta korsische A-capella-Gesänge. Zum Schluss am Ostermontag, 6. April, treten Carin van Heerden und das 13-köpfige L’Orfeo Bläserensemble auf. Sie bringen Texte von Ingeborg Bachmann und Mozarts „Gran Partita“ zusammen und nennen das „Mozarts rahmensprengende Serenade“.

Mehr Informationen, das genaue Programm und Tickets gibt es unter der Telefonnummer 02732/908033, per E-Mail an tickets@klangraum.at oder auf der Webseite www.imagodei.at.

Rückfragen

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