„Ich weiß, wie herausfordernd es ist, Familie, Beruf, persönliche Wünsche und Ehrenamt zu vereinbaren. Deshalb ist es besonders wichtig, dass Frauen sich in einem geschützten Rahmen austauschen und weiterbilden können. Das Bildungsprojekt „Selbstbestimmt Frau sein“ stärkt Frauen im Alltag und trägt maßgeblich zu einem besseren Miteinander in unserer Gesellschaft bei
„, sagt Nora Tödtling-Musenbichler, Präsidentin der Caritas Österreich und Schirmpatin des Projekts. Sie spricht damit zum Weltfrauentag am 8. März 2026.
Herausforderungen und Chancen für Frauen im ländlichen Raum
Frauen, die auf dem Land leben, übernehmen viele wichtige Aufgaben: Sie arbeiten beruflich, kümmern sich um die Familie, führen den Haushalt und helfen oft freiwillig in Vereinen oder Gemeinschaften mit. Doch es gibt auch Schwierigkeiten, wie wenige Betreuungsplätze für Kinder, lange Wege zur Arbeit und alte Rollenbilder, die Frauen in ihrer Entwicklung bremsen können. Viele Frauen arbeiten deshalb weniger Stunden oder unter ihren Fähigkeiten. Das kann langfristig problematisch werden, besonders wenn es um das finanzielle Auskommen im Alter geht.
Das Projekt „Selbstbestimmt Frau sein“ findet im AndersOrt Haus der Frauen in St. Johann bei Herberstein statt. Es läuft von März bis Dezember 2026 und ist kostenlos. Das Bildungs-, Coaching- und Vernetzungsangebot wird von der Frauenvernetzung im Forum Katholischer Erwachsenenbildung organisiert. Ziel ist es, Frauen zu helfen, ihre Stärken zu erkennen, eigene Ziele zu setzen und neue Wege für mehr Selbstbestimmung und finanzielle Unabhängigkeit zu finden.
Workshops, Coaching und Vernetzung
Das Programm bietet sechs Tagesworkshops zu verschiedenen Themen: Wie kann man Familie und Beruf besser vereinbaren? Was bedeutet Mental Load? Wie gehe ich mit Geld um? Wie kann ich selbstbewusster auftreten? Wie schreibe ich gute Bewerbungen? Und wie finde ich meine inneren Kräfte?
Neben den Workshops gibt es auch Treffen zum Austausch, persönliche Coachings und ein BarCamp, bei dem Frauen gemeinsam Ideen entwickeln. Zum Abschluss gibt es ein gemeinsames Frühstück und eine Theateraufführung der Gruppe „Rabtaldirndln“.
Kerstin Raith-Schweighofer, Bezirkshauptfrau von Hartberg-Fürstenfeld und ebenfalls Schirmpatin, betont: „Wenn Frauen sich weiterbilden und gegenseitig stärken, kann Großes entstehen. Genau das tut dieses Projekt: Es zeigt, welche Kraft in jeder Einzelnen von uns steckt.
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Die Teilnahme an dem Programm ist kostenlos und wird vom Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung unterstützt. Für Essen und Getränke sorgt das AndersOrt Haus der Frauen mit regionalen Produkten.
Frauenbildung im Forum: Wissen stärken. Zukunft gestalten.
Auch wenn es wirtschaftliche und gesellschaftliche Herausforderungen gibt, bleibt die Frauenbildung im Forum Katholischer Erwachsenenbildung ein wichtiger Teil des Bildungsangebots. Dabei geht es um lebenslanges Lernen, das Frauen in ihrer Persönlichkeit, ihrem sozialen Umfeld und auch spirituell stärkt.
Die Bildungsangebote sind speziell auf Frauen zugeschnitten und bieten sichere Räume für Austausch und persönliche Entwicklung. Unter dem Hashtag #frauenwissenteilen wird das Wissen von Frauen sichtbar gemacht und gefördert.
Im Forum arbeiten rund 600 Hauptamtliche und etwa 11.000 Ehrenamtliche in über 70 kirchlichen Bildungseinrichtungen in ganz Österreich mit, um eine moderne und kirchlich verankerte Erwachsenenbildung zu ermöglichen.
Mehr Informationen und Anmeldung:
Projekt Selbstbestimmt.Frau.Sein
Rückfragen
Forum Katholischer Erwachsenenbildung in Österreich
Öffentlichkeitsarbeit
Dr.in Karin Schräfl
Telefon: 0676/5390459
E-Mail: schraefl@forumkeb.at
Website: https://www.forumkeb.at
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