Am 5. und 6. März trafen sich über 450 Geschäftspartner und Mitarbeitende von Baumit am Red Bull Ring. Zwei Tage voller spannender Vorträge, Fachinformationen und Diskussionen zeigten, wie die Bauindustrie trotz schwieriger Bedingungen schnell vorankommen kann. Dabei stand der direkte Austausch auf Augenhöhe und eine positive Zukunftsvision, die typisch für Baumit ist, im Mittelpunkt.
Podiumsdiskussion: „Wie bekommen wir den Karren wieder ins Laufen?“
Im Fokus der Diskussion am zweiten Tag stand die Frage, wie die Bauwirtschaft wieder besser arbeiten und bezahlbaren Wohnraum schaffen kann. Moderiert von Martin Hehemann, Chefredakteur vom ÖBZ, sprachen Experten über wichtige Schritte für mehr Tempo, bessere Planung und geringere Kosten beim Bauen. Am Podium diskutierten u.a. Marion Gruber (PLOV Architekten), Josef „Beppo“ Muchitsch (Nationalrat und Gewerkschaftsboss Bau-Holz), Michael Schranz (Handler Bau GmbH), Oliver Werinos (Teubl Gruppe), Robert Schmid (Schmid Industrieholding) und Georg Bursik (Baumit GmbH).
Ein großes Problem ist die Bürokratie. Projekte verzögern sich oft vor dem Baubeginn, weil zu viele Vorschriften und Abläufe Zeit fressen. Oliver Werinos sagte, der „bürokratische Aufwand“ dauert sogar länger als die Bauarbeiten selbst. Er fordert ein radikales Umdenken, besonders durch Digitalisierung und klare Verantwortlichkeiten. Robert Schmid nannte es einen „Reset“ und bemerkte: „Wenn man immer darüber redet, man muss das Leben einfacher machen, die Bürokratie abbauen, dann steht man immer vor der Frage, welchen Teil der Bürokratie man abbaut.“
Auch das Thema „einfacher bauen“ war wichtig – aber immer mit der Voraussetzung von Rechtssicherheit. Marion Gruber merkte an, dass Planende in Österreich immer haften: „Grundsätzlich hafte ich als Planerin immer und am Ende bin ich verantwortlich. Das muss man ändern.“ Michael Schranz ergänzte, es gehe nicht darum, Regeln zu brechen, sondern diese innerhalb verlässlicher Normen zu optimieren und wirtschaftlich zu arbeiten.
Ein kontroverses Thema war das Förderende für thermische Sanierungen, das für viele Unsicherheit sorgt. Georg Bursik kritisierte den plötzlichen Kurswechsel des Umweltministers: „Ja, ich halte es für Schwachsinn. Wenn es im Winter kalt ist, zieht man einen Mantel an und isst nicht mehr, um seinen Wärmebedarf zu decken.“ Auch Robert Schmid warnte, dass solche politischen Stopps Geschäft und Planung stark stören: „Die wirkliche Katastrophe ist, etwas zu entscheiden und mittendrin, wenn es zu laufen beginnt, wieder umzustoßen.“
Josef Muchitsch sieht ein Problem darin, dass Förderungen oft ohne Praxiswissen entwickelt werden: „Alles, was aus der Praxis kommt, von jenen, die Tag für Tag mit Kunden arbeiten, an ihnen sollte man sich orientieren. Die Förderkette wurde ja komplett falsch begonnen. Ich muss doch zuerst bei der Außenwand anfangen, bei der Decke, beim Fenster und dann erst kaufe ich eine kleinere Wärmepumpe und nicht eine große!“
Spannende Impulse aus Praxis, Technik und Führung
Die Besucher der Baumit BauFachtage 2026 erlebten ein vielfältiges Programm mit Experten zu Themen wie Künstliche Intelligenz, Zukunft des Bauens und Strategien gegen den Fachkräftemangel. Sportikone Hermann Maier und Marathonläuferin Julia Mayer zeigten, wie mentale Stärke und Durchhaltevermögen auch für Unternehmen sehr wichtig sind. Durch die Veranstaltung führten mit großem Know-how und viel Humor die ORF-Sportkommentator:innen Karina Toth und Lukas Schweighofer.
Digitale Produktneuheiten – die Zukunft des Bauens
Baumit gab exklusive Einblicke in neue Technologien, wie die Automatisierung im Bauwesen. Besonders vorgestellt wurde der weiterentwickelte Baumit BauMinator – ein 3D-Drucksystem für Beton, mit dem komplexe Bauteile schnell und ressourcenschonend hergestellt werden können. Dazu kamen auch Informationen zu einem neuen Markenauftritt, Führungsrolle bei der thermischen Sanierung und verbesserte Farbberatung.
Networking und spannende Aktionen
Abseits der Vorträge nutzten die Teilnehmer die Chance zum Austausch und Netzwerken. An unterschiedlichen Herausforderungen rund um den Red Bull Ring konnten starke Teamarbeit und Rennfähigkeiten bewiesen werden. Ein Highlight war die Baumit Drohnenshow am Abend, bei der beeindruckende Bilder und Logos in den Nachthimmel gezeichnet wurden.
Fazit
Die Baumit BauFachtage 2026 zeigten deutlich, wie wichtig Vernetzung, Wissensaustausch und partnerschaftliche Zusammenarbeit für die Bauwirtschaft sind. Unter dem Motto „Gemeinsam besser“ präsentierte sich Baumit erneut als innovativer und verlässlicher Partner mit praxisnahen Lösungen.
Über Baumit
Die Baumit GmbH ist eines der führenden Bauunternehmen in Österreich. Im Jahr 2025 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 290 Millionen Euro und beschäftigte 670 Mitarbeitende. Als familiengeführtes Unternehmen legt Baumit nicht nur Wert auf wirtschaftlichen Erfolg, sondern auch auf nachhaltige und ressourcenschonende Arbeitsweisen. Dabei wird ökonomischer Fortschritt immer mit sozialer Verantwortung und Umweltschutz verbunden. Mehr zum Thema Nachhaltigkeit bei Baumit finden Sie hier: https://baumit.at/go2morrow
Fotos zu den Baumit BauFachtagen 2026: https://flic.kr/s/aHBqjCMBqD
Fotoquelle: Baumit/ Philipp Lipiarski, honorarfrei
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Baumit Pressestelle
Jörg Schaden
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