Rund um den Internationalen Frauentag am letzten Wochenende wurde weltweit viel über die Lebenssituation von Frauen gesprochen. Dabei hat der Österreichische Bundesverband für Psychotherapie (ÖBVP) darauf hingewiesen, dass die gesellschaftlichen Erwartungen und die täglichen Belastungen auch die psychische Gesundheit von Frauen beeinflussen können.
Viele Frauen müssen im Alltag viele verschiedene Aufgaben gleichzeitig bewältigen: Zum Beispiel Arbeit, Familie und die Fürsorge für andere Menschen. Außerdem übernehmen sie oft auch eine unsichtbare Art von Verantwortung. Dazu gehört, dass sie immer mitdenken, alles organisieren und emotional viel für Beziehungen, Familie und das tägliche Leben tun.
„Diese oft unsichtbare Form der Belastung wird gesellschaftlich noch immer unterschätzt“, sagt Barbara Haid, Präsidentin des ÖBVP. „Viele Frauen leisten täglich sehr viel; organisatorisch, emotional und sozial. Wenn Verantwortung über längere Zeit ungleich verteilt bleibt, kann das auch zu innerer Erschöpfung und psychischer Belastung führen.“
Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten finden es deshalb wichtig, diese Erfahrungen ernst zu nehmen und darüber zu sprechen. Psychotherapie kann helfen, Probleme besser zu verstehen, eigene Bedürfnisse wieder wahrzunehmen und neue Möglichkeiten zu finden, um mit den Anforderungen besser klarzukommen. Dabei können auch Techniken wie Achtsamkeit oder Stressbewältigung eine große Unterstützung sein.
Der ÖBVP betont außerdem, wie wichtig es ist, dass alle Menschen leicht Zugang zu psychosozialer Hilfe haben. Außerdem braucht es mehr Aufmerksamkeit in der Gesellschaft, damit die unterschiedlichen Lebensrealitäten von Frauen besser verstanden und unterstützt werden.
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