SPÖ-Großmann zum Frauentag: Gleichstellung wird täglich erkämpft

Heute ist der Internationale Frauentag. Die SPÖ-EU-Abgeordnete und frauenpolitische Sprecherin Elisabeth Grossmann sagt dazu: „Der Internationale Frauentag ist ein Kampftag. Er erinnert uns daran, dass kein frauenpolitischer Fortschritt je vom Himmel gefallen ist. Jedes Recht, jede Verbesserung und jeder Schritt in Richtung Gleichstellung wurde von mutigen Menschen hart erkämpft.“

Das bedeutet: Viele Rechte und Verbesserungen für Frauen wurden nicht einfach so gegeben, sondern mussten oft schwer erkämpft werden. Es wurde schon viel erreicht, aber der Kampf um echte Gleichstellung ist noch nicht vorbei. Weltweit gibt es gerade eine gefährliche Entwicklung gegen Frauenrechte und eine Zunahme von Anti-Gender-Bewegungen. Diese Bewegungen lehnen Fortschritte für Frauen und geschlechtliche Vielfalt ab.

Besonders im Internet wird die Situation schlimmer. Dort steigt die Gewalt gegen Frauen deutlich an. Frauen werden online oft gezielt angegriffen, eingeschüchtert oder aus wichtigen Diskussionen ausgeschlossen. Elisabeth Grossmann sagt: „Dem müssen wir entschieden einen Riegel vorschieben.“ Das heißt, solche Angriffe muss man stoppen. Ein wichtiger Schritt ist, die Gesetze zum Schutz im Internet konsequent anzuwenden. Die Europäische Kommission soll dafür sorgen, dass Regelverstöße harte Folgen haben.

Grossmann macht klar: „Frauenpolitik darf nur eine Richtung kennen: vorwärts statt rückwärts. Europa muss ein Bollwerk gegen antifeministische und antigender Bewegungen sein, die versuchen, alte Rollenbilder wiederzubeleben und Gleichstellung infrage zu stellen.“ Diese Gruppen wollen, dass Frauen wieder in alte, oft benachteiligende Rollen zurückgedrängt werden.

Außerdem betont Grossmann, wie wichtig weitere Schritte sind: „Gleichzeitig geht es um mehr, als nur das zu bewahren, was wir bereits erreicht haben. Frauen sind in Europa immer noch überproportional von Armut betroffen, erleben geschlechtsspezifische Gewalt und verdienen selbst bei gleicher Arbeit weniger als Männer.“ Frauen verdienen oft weniger Geld, obwohl sie die gleiche Arbeit machen wie Männer. Auch spielen soziale Probleme eine große Rolle, zum Beispiel wenn Frauen häufiger arm sind oder Gewalt erleben.

Ein wichtiger Schritt dagegen ist die Umsetzung der europäischen Lohntransparenzrichtlinie. Diese soll helfen, ungleiche Bezahlung sichtbar zu machen, damit man besser dagegen vorgehen kann. Doch das reicht nicht: „Wir müssen auch den gesellschaftlichen Wert der Arbeit von Frauen stärker anerkennen. Dazu gehört eine Stärkung fairer Mindestlöhne in ganz Europa, insbesondere in systemrelevanten Bereichen wie der Pflege.“ Pflegekräfte und andere wichtige Berufe müssen gut bezahlt werden, weil ihre Arbeit sehr wichtig für die Gesellschaft ist.

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