Schockierender Verrat: So zerstören Systemparteien die Bauern – Mercosur-Abkommen bringt den finalen Schlag!

Ende Februar dieses Jahres sagte die Europäische Kommission, dass alle Lebensmitteleinfuhren aus Ländern außerhalb der EU strenge Regeln einhalten müssen. Besonders bei tierischen Produkten müssen die EU-Standards bezüglich Medikamentenrückständen wie Antibiotika oder Hormonen eingehalten werden. Doch nur wenige Wochen später kam ein Skandal ans Licht: „Rund 63 Tonnen brasilianisches Rindfleisch, das mit dem in der EU verbotenen Wachstumshormon Estradiol belastet gewesen sein soll, wurden in die EU eingeführt und verkauft. Spuren fanden sich in etwa zehn Mitgliedsstaaten. Weitere 25 Tonnen konnten erst in den Niederlanden sichergestellt werden!“, berichtete der EU-Abgeordnete Gerald Hauser.

Hauser ist sicher, dass es sich hier nicht um einen Einzelfall handelt: „Das ist kein Einzelfall, sondern ein massives Kontrollversagen. Unsere angeblich so strengen Standards sind wertlos, wenn sie in der Praxis nicht durchgesetzt werden.“ Er kritisiert, dass die großen Parteien im Europäischen Parlament vor allem die Vorteile des Handelsabkommens mit den Mercosur-Staaten sehen und dabei Sicherheitsfragen vernachlässigen. Die Mercosur-Gruppe umfasst Länder wie Brasilien, Argentinien, Uruguay und Paraguay, die zusammen eine wichtige Handelsregion in Südamerika bilden.

Hauser hat deshalb konkrete Fragen an die Europäische Kommission gestellt: Wie konnte das hormonbelastete Fleisch trotz der bestehenden Kontrollen auf den EU-Markt gelangen? Wie viele der importierten Lebensmittel werden wirklich auf Rückstände wie Antibiotika und Hormone geprüft? Und reichen die nur sechs geplanten Überprüfungen (sogenannte Audits) für das Jahr 2026 – davon zwei in Brasilien – aus, um die Sicherheit zu garantieren?

Die Antwort der Kommission vom Februar zeigt, dass 2026 nur sechs Audits in den Mercosur-Ländern geplant sind. Hauser findet das „unglaublich“ und kritisiert, dass die Kommission den Willen des Europäischen Parlaments ignoriert. Das Parlament hat dem Mercosur-Abkommen nicht zugestimmt und sogar eine juristische Überprüfung beim Europäischen Gerichtshof beantragt. Trotzdem drückt die Kommission unter Präsidentin von der Leyen das Abkommen durch.

Für Hauser ist klar: „Solange die Lebensmittelsicherheit nicht lückenlos gewährleistet ist und demokratische Verfahren missachtet werden, darf dieses Abkommen nicht umgesetzt werden! Der Schutz unserer Konsumenten und Landwirte hat Vorrang vor der ideologischen Freihandelspolitik der Systemparteien und den Interessen globaler Konzerne. Mercosur muss gestoppt werden!“

Zusätzlich ist zu bedenken, dass der globale Handel zwar wirtschaftliche Chancen bietet, aber gerade bei sensiblen Produkten wie Lebensmitteln besonders hohe Standards und Kontrollen notwendig sind, um die Gesundheit der Bevölkerung zu schützen. Die EU besitzt eines der strengsten Lebensmittelregulierungen weltweit, doch deren Durchsetzung ist entscheidend.

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