Nach einem erfolgreichen ersten Jahr der aktuellen Bundesregierung versucht die FPÖ, die Stimmung im Land zu verschlechtern. Obwohl zu Beginn dieses Jahres dank der konsequenten Asylpolitik von Innenminister Karner und Bundeskanzler Stocker die niedrigsten Asylzahlen im Januar seit 2012 erreicht wurden, hört die FPÖ nicht auf, Panik zu verbreiten. Der Sicherheitssprecher der Volkspartei, Ernst Gödl, erklärt dazu: „Die Asylzahlen sind so niedrig wie lange nicht, der Familiennachzug bleibt ausgesetzt und dank unseres Innenministers sind wir bei der Errichtung von Rückkehrzentren in Drittstaaten gemeinsam mit gleichgesinnten europäischen Partnerländern ganz vorne mit dabei.“ Rückkehrzentren sind spezielle Einrichtungen in Drittstaaten, wo Asylverfahren bearbeitet und Rückführungen organisiert werden, um die illegale Migration zu reduzieren.
Gödl kritisiert weiter, dass die FPÖ diese Rückkehrzentren ablehnt: „Wenn es nach der FPÖ ginge, gäbe es diese Rückkehrzentren allerdings gar nicht erst. Denn die FPÖ verteufelt den EU-Asylpakt bei jeder Möglichkeit, die sich ihr bietet.“ Der EU-Asylpakt ist ein gemeinsamer Vertrag, der es den Mitgliedsländern ermöglicht, die illegale Migration besser zu kontrollieren und schneller zu bearbeiten. Wer den Pakt ablehnt, öffnet laut Gödl die Tür für weitere illegale Migrationswellen. Er erklärt: „Rückkehrzentren in Drittstaaten und schnelle Asylverfahren an der Außengrenze durchkreuzen nämlich das Geschäftsmodell eben jener verbrecherischen Schleppermafia, die für die vergangenen Wellen illegaler Migration verantwortlich war.“ Schlepperbanden verdienen oft viel Geld damit, Menschen illegal über Grenzen zu bringen.
Abschließend sagt Gödl: „Warum ausgerechnet der FPÖ der Asylpakt missfällt, liegt dabei auf der Hand. Ohne illegale Migration verliert die FPÖ ihre politische Lebensgrundlage. Egal wie viel Gift und Galle die FPÖ auch spucken mag, in Wahrheit braucht sie die illegale Migration wie einen Bissen Brot. Kein Wunder also, dass der EU-Asylpakt die FPÖ nervös macht.“ Damit spielt Gödl darauf an, dass die FPÖ politisch von Problemen wie Migration profitiert, um Wähler zu mobilisieren.
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