Der stellvertretende Sicherheitssprecher der FPÖ, Reinhold Maier, kritisierte heute heftig die gewalttätigen Ausschreitungen rund um ein islamisches Zentrum in Wien-Floridsdorf. Bei den Auseinandersetzungen zwischen zwei iranischen Gruppen sollen nach Angaben der Polizei etwa 70 Personen mit Holzlatten und Stöcken aufeinander eingeprügelt haben. Dabei wurden neun Menschen verletzt, sieben davon mussten im Krankenhaus behandelt werden.
Maier sagte: „Die Eskalation in Floridsdorf zeigt in aller Deutlichkeit, wovor die FPÖ seit Jahren warnt: Konflikte und ideologische Auseinandersetzungen aus dem Ausland werden zunehmend auf österreichischem Boden ausgetragen. Das darf in einem souveränen Staat nicht passieren.“ Der Auslöser für die Gewalt war eine Veranstaltung im islamischen Zentrum, bei der Anhänger des iranischen Regimes dem verstorbenen religiösen Führer Ayatollah Ali Khamenei gedachten. Zur gleichen Zeit versammelten sich iranische Exilanten, um dagegen zu protestieren. Einige Stunden später kam es zu den gewalttätigen Zusammenstößen.
Maier betonte: „Wenn politische oder religiöse Konflikte aus anderen Teilen der Welt plötzlich auf unseren Straßen mit Stöcken und Gewalt ausgetragen werden, dann ist eine klare Grenze überschritten. Österreich darf kein Austragungsort solcher Auseinandersetzungen sein.“ Seit Jahren gebe es Kritik und politische Maßnahmen gegen das islamische Zentrum. „Dass es nun zu solchen Gewaltszenen mit Verletzten gekommen ist, zeigt, dass die Warnungen vor Ort offensichtlich nicht ernst genommen wurden. Wer Probleme jahrelang ignoriert, darf sich nicht wundern, wenn die Situation irgendwann eskaliert“, erklärte Maier.
Für Maier ist klar, dass der Bund und die Stadt Wien jetzt handeln müssen. „Unsere Straßen dürfen nicht zur Bühne geopolitischer oder ideologischer Konflikte werden. Die Sicherheit der Bevölkerung muss oberste Priorität haben. Der Staat muss klar signalisieren, dass gewaltsame Auseinandersetzungen importierter Konflikte in Österreich keinen Platz haben“, schloss Maier.
Zusätzliche Informationen: In der letzten Zeit gab es vermehrt Diskussionen darüber, wie politische oder religiöse Konflikte aus dem Ausland in Österreich Einfluss nehmen können. Experten warnen, dass solche Spannungen die innere Sicherheit gefährden können, wenn sie nicht rechtzeitig erkannt und adressiert werden. Die Stadt Wien und andere Behörden arbeiten daher an Strategien, um Konflikte frühzeitig zu erkennen und zu verhindern.
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