Schockierender WWF-Alarm: So gefährdet Energieverschwendung unsere Zukunft – jetzt handeln!

Der Krieg im Nahen Osten zeigt erneut, wie abhängig Österreich von fossilen Energien ist, die aus Ländern mit Krisen und Konflikten stammen. Deshalb fordert die Naturschutzorganisation WWF, dass die Bundesregierung und die Bundesländer mehr gegen Energieverschwendung tun. Wichtige Maßnahmen sind eine Verschärfung des Energieeffizienzgesetzes, dass mehr Häuser saniert werden und Maßnahmen, um die Abhängigkeit vom Erdöl im Verkehr zu verringern. Die WWF-Klimasprecherin Viktoria Auer sagt: „Eine echte Energiewende setzt zuerst beim Verbrauch an, um die Abhängigkeit von Öl und Gas langfristig zu reduzieren. Jede eingesparte Kilowattstunde macht Österreich krisenfester, schützt das Klima und entlastet Haushalte sowie Wirtschaft“. Dadurch werden nicht nur Umwelt und Klima geschützt, sondern auch die Kosten für die Menschen und Unternehmen gesenkt.

Aus Sicht des WWF braucht Österreich zwei Dinge, um besser auf Krisen vorbereitet zu sein: Erstens muss konsequent Energie und andere wichtige Ressourcen gespart werden. Zweitens soll der Ausbau von erneuerbaren Energien in Österreich naturverträglich erfolgen, also ohne Schaden für die Umwelt. Viktoria Auer erklärt: „Der notwendige Ausbau erneuerbarer Energien muss gut geplant und konsequent naturverträglich erfolgen. Denn eine intakte Natur ist immer noch unser bester Verbündeter gegen die Folgen der Klima- und Biodiversitätskrise ist“. Das bedeutet, dass beim Ausbau auf die Natur geachtet wird, zum Beispiel bei neuen Windrädern oder Solaranlagen. Österreich hat vor allem bei Sonnenenergie (Photovoltaik) und Windkraft viel Potenzial, das schnell genutzt werden kann. Die Wasserkraft ist in Österreich schon stark ausgebaut, deshalb sollte man hier lieber bestehende Anlagen modernisieren, anstatt weiter Flüsse zu verbauen, wie Auer sagt: „…Während die Wasserkraft bereits extrem ausgebaut ist. Dort geht es um die Modernisierung der Anlagen anstelle eines ungezügelten Verbauens der letzten frei fließenden Flüsse“.

Die aktuelle Lage zeigt, dass Energiesicherheit, Klimaschutz und Naturschutz zusammen gedacht werden müssen. Eine starke Energiespar-Offensive in allen Bereichen ist deshalb nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch wichtig für die Wirtschaft und die Sicherheit des Landes, so WWF-Klimasprecherin Viktoria Auer: „Die aktuelle Situation zeigt einmal mehr, dass Energiesicherheit, Klimaschutz und Naturschutz langfristig zusammen gedacht werden müssen. Eine ambitionierte Energiespar-Offensive in allen Sektoren ist deshalb nicht nur eine ökologische, sondern auch eine wirtschaftliche und sicherheitspolitische Notwendigkeit“.

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WWF Österreich
Lara Hocek
Telefon: +43 676 83488 287
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