Zum Internationalen Frauentag am 8. März informiert das AIT Austrian Institute of Technology über aktuelle Entwicklungen und Maßnahmen für mehr Gleichstellung und Vielfalt.
In Österreich arbeiten etwa 50.000 Frauen im Bereich Forschung und Entwicklung. Das sind ungefähr 32 Prozent aller Forschenden. Wenn man nur die Vollzeitstellen betrachtet, liegt der Anteil bei etwa 25 Prozent.
Am AIT beträgt der Anteil von Frauen in allen Bereichen rund 33 Prozent. Brigitte Bach, die Sprecherin der Geschäftsführung des AIT, sagt: „Gleichstellung ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Organisationsentwicklung. Divers zusammengesetzte Teams stärken Qualität und Innovationsfähigkeit in Forschung und Technologie.“
Frauen sind also ein wichtiger Teil des Teams und tragen maßgeblich zum Erfolg des Instituts bei.
Strategische Förderung von Gleichstellung und Vielfalt
Verschiedene Studien zeigen: Teams, die aus Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen bestehen, sind kreativer, innovativer und wirtschaftlich erfolgreicher. Deshalb arbeitet das AIT seit vielen Jahren gezielt an Gleichstellung und Vielfalt. Es gibt ein umfassendes Gender-Mainstreaming-Konzept, das sich durch alle Phasen des Arbeitslebens zieht. Dieses Konzept beruht auf vier wichtigen Bereichen mit vielen Maßnahmen:
- 1. MINT-Nachwuchs: Junge Frauen werden früh für Technik und Forschung begeistert. Das passiert zum Beispiel durch Projekte mit Schulen und Universitäten oder den Töchtertag, ein Aktionstag, bei dem Mädchen die Welt der Technik kennenlernen.
- 2. Gender- und diversitätssensibles Recruiting: Die Auswahlverfahren bei Bewerbungen werden bewusst fair gestaltet. Führungskräfte erhalten spezielle Schulungen, um unbewusste Vorurteile zu vermeiden.
- 3. Entwicklung und Karriere: Es gibt spezielle Programme, die Frauen in ihrer wissenschaftlichen Karriere stärken, zum Beispiel das Female Leadership Programm, das junge Frauen auf Führungspositionen vorbereitet.
- 4. Familienfreundlichkeit: Das AIT unterstützt das Vereinbaren von Beruf und Familie, etwa mit flexiblen Arbeitszeiten und modernem Elternkarenzmanagement, das erleichtert, wenn Mitarbeiter:innen Elternzeit nehmen.
Brigitte Bach betont: „Neben konkreten Maßnahmen braucht es vor allem eine Organisationskultur, in der Vielfalt selbstverständlich gelebt wird. Deshalb arbeitet das AIT kontinuierlich daran, eine offene und inklusive Arbeitsumgebung zu stärken und einen bewussten Umgang mit Diversität in Kommunikation und Zusammenarbeit zu fördern.“
Regelmäßige Überprüfung und Kontrolle
Das Thema Gleichstellung und Vielfalt ist fest in der Organisations- und Personalentwicklung des AIT verankert. Das heißt, es werden regelmäßig Daten zur Mitarbeiterstruktur erhoben, um Entwicklungen zu beobachten. Im November 2024 wurde außerdem ein Genderoffice gegründet, das sich speziell um diese Themen kümmert. Zusätzlich gibt es eine Gender-Vertrauensperson und eine Gender Task Force, die das Thema weiter voranbringen. Das interne AIT WOMEN:Network fördert Austausch und Vernetzung der Frauen. Bach erklärt: „Strategische Verankerung bedeutet, Entwicklungen systematisch zu erfassen und strukturelle Rahmenbedingungen kontinuierlich weiterzuentwickeln.“
Maßnahmen bei Personalentwicklung und Einstellung
Das AIT sorgt mit verschiedenen Programmen für Chancengleichheit. Dazu gehören Weiterbildungen, Austauschplattformen und besondere Angebote für Führungskräfte. Alle Prozesse im Arbeitgeber-Lebenzyklus werden transparent gestaltet. Beim Recruiting wird auf gendergerechte Sprache geachtet und es gibt strukturierte Auswahlverfahren. „Ein reflektierter Umgang mit unbewusstem Bias ist eine Voraussetzung für faire und nachvollziehbare Entscheidungsprozesse“, so Bach.
Offener Dialog und flexible Rahmenbedingungen
Der Austausch mit den Mitarbeitenden ist wichtig für die ständige Verbesserung. Regelmäßige Gespräche helfen dabei, Wünsche und mögliche Probleme zu erkennen und Lösungen zu finden.
Das AIT berücksichtigt unterschiedliche Lebenssituationen und Bedürfnisse der Mitarbeiter:innen, zum Beispiel durch flexible Arbeitsmodelle. So sollen alle langfristig gute Entwicklungschancen bekommen.
Hohe Zufriedenheit bei den Mitarbeiter:innen
Die Ergebnisse einer Umfrage zum Arbeitsumfeld zeigen, dass die Maßnahmen wirken: 90 Prozent der Mitarbeitenden fühlen sich fair behandelt, egal welche Herkunft, Geschlecht, Alter, sexuelle Orientierung oder Nationalität sie haben. Rund 85 Prozent sind stolz darauf, beim AIT zu arbeiten, und würden das Institut als Arbeitgeber weiterempfehlen.
Brigitte Bach fasst zusammen: „Wir setzen daher unseren Weg fort. Wir brauchen mehr Frauen in der Forschung! Daher ist Gleichstellung kein Einzelprojekt, sondern Teil einer kontinuierlichen Organisationsentwicklung.“
Stimmen aus dem AIT zum Internationalen Frauentag finden Sie hier:
www.ait.ac.at/stimmen-zum-weltfrauentag
Mehr Infos zum Thema Gleichstellung und Vielfalt gibt es auf der Website:
https://www.ait.ac.at/karriere/diversity
Rückfragen
Mag.a Dr.in Christine Wahlmüller-Schiller
AIT Communication | Gender & Diversity
M +43 664 88390690
christine.wahlmueller-schiller@ait.ac.at I www.ait.ac.at
Mag.a Nasila Berangy-Dadgar
Gender Officer
AIT Austrian Institute of Technology
M +43 664 620 7842
nasila.berangy-dadgar@ait.ac.at I www.ait.ac.at
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