Weltfrauentag 2026: Sozialstaat stärkt Frauenrechte

Am 8. März 2026, zum Internationalen Frauentag, hebt Sozialministerin Korinna Schumann hervor, wie wichtig ein starker Sozialstaat für die Gleichstellung und Sicherheit von Frauen in Österreich ist. „Die Geschichte der Gleichstellung ist auch die Geschichte unseres Sozialstaates. Fortschritte für Frauen wurden dort möglich, wo soziale Absicherung gesetzlich verankert wurde – insbesondere im Allgemeinen Sozialversicherungsgesetz (ASVG). Dieses Gesetz steht für Sicherheit und Schutz vor Armut. Es ist ein tragendes Fundament für Millionen Frauen in unserem Land“, erklärt Schumann. Das ASVG wurde schon vor vielen Jahrzehnten eingeführt und schützt heute Frauen vor finanziellen Risiken, zum Beispiel bei Krankheit oder Arbeitslosigkeit.

Eine verlässliche soziale Absicherung ist in allen Lebensphasen wichtig, besonders im Gesundheitsbereich. Sie reicht vom Zugang zu psychologischer Hilfe für Kinder und Jugendliche über die medizinische Betreuung während der Schwangerschaft bis zur Pflege im höheren Alter. Ministerin Schumann betont: „Gesundheit ist ein Grundrecht. Gerade Frauen tragen oft Mehrfachbelastungen – Erwerbsarbeit, Kinderbetreuung, Pflege. Ein starkes öffentliches Gesundheitssystem stellt sicher, dass sie in jeder Lebensphase Zugang zu guter Versorgung und Unterstützung haben.“ Deshalb setzt das Gesundheitsministerium 2026 einen besonderen Schwerpunkt auf die Frauengesundheit. Dabei sollen Forschung, Vorsorge und medizinische Angebote bei speziellen Themen wie Endometriose oder Wechseljahresbeschwerden verbessert werden. So soll sichergestellt werden, dass alle Frauen eine gute und passende Versorgung erhalten.

Der Sozialstaat ist auch die Basis für die finanzielle Unabhängigkeit von Frauen. Er hilft ihnen, am Arbeitsmarkt teilzuhaben, sorgt für faire Bezahlung und unterstützt den Abbau von Lohnunterschieden zwischen Männern und Frauen. Mit der Umsetzung der EU-Lohntransparenzrichtlinie in Österreich wird es bald mehr Durchblick bei den Gehältern geben. Das soll den sogenannten Gender Pay Gap, also den Unterschied im Durchschnittsgehalt von Frauen und Männern, verringern. Schumann betont: „Gleiche Arbeit verdient gleichen Lohn. Wir brauchen faire Einkommen, sichere Beschäftigung und echte Aufstiegschancen für Frauen. Der Sozialstaat ist dabei ein wesentlicher Hebel für Gleichstellung.“

Der Weltfrauentag erinnert uns daran, dass gleiche Chancen für alle eine Aufgabe für die ganze Gesellschaft sind. Dafür braucht es politische Entscheidungen und Maßnahmen, die Frauen gezielt unterstützen und gleiche Möglichkeiten in allen Bereichen schaffen. Abschließend sagt die Sozialministerin: „Wer den Sozialstaat stärkt, stärkt die berufliche und finanzielle Unabhängigkeit von Frauen und damit unsere gesamte Gesellschaft.“ Ein starker Sozialstaat kommt also allen zugute und trägt zu mehr Gerechtigkeit bei.

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