„Wir dürfen nicht zulassen, dass es andere Länder in der Hand haben, wann bei uns das Licht ausgeht, weil sie etwa von heute auf morgen unsere Solaranlagen einfach abdrehen können. Die jüngste Vergangenheit hat gezeigt, wie wichtig es ist, dass Europa unabhängiger wird, endlich mehr auf die eigene Industrie setzt und diese auch stärkt. Der nun notwendige Vorstoß der EU-Kommission, europäische Unternehmen und damit auch österreichische Traditionsbetriebe zu stärken, ist ausdrücklich zu begrüßen“, betont NEOS-EU-Abgeordnete Anna Stürgkh in Bezug auf die am Mittwoch präsentierten „Made in Europe“-Pläne der Kommission.
Das bedeutet, Europa möchte nicht mehr so stark von anderen Ländern abhängig sein, besonders wenn es um wichtige Dinge wie Energie geht. In den letzten Jahren haben wir erlebt, dass solche Abhängigkeiten Probleme verursachen können. Deshalb will die EU-Kommission mehr für die eigene Wirtschaft tun und Firmen aus Europa unterstützen – auch kleine und große Betriebe in Österreich.
„Gerade in Zeiten geopolitischer Spannungen müssen wir als Europa geschlossen auftreten und unsere eigenen Interessen in den Vordergrund stellen. Denn wenn große Wirtschaftsmächte wie die USA und China immer mehr auf das Gegeneinander setzen und den globalen Handel gezielt als kriegerisches Mittel instrumentalisieren, dürfen wir nicht tatenlos zusehen und uns auf andere Länder verlassen“, führt Stürgkh weiter aus.
Das heißt, aktuell gibt es viele politische Spannungen zwischen Ländern weltweit. Länder wie die USA und China nutzen wirtschaftliche Macht auch, um ihre politischen Ziele durchzusetzen. Europa will deshalb gemeinsam stark sein und für sich selbst entscheiden, statt sich auf andere Länder zu verlassen.
Umso wichtiger sei es nun, die Eigenständigkeit der EU in den Fokus zu rücken und die europäische Industrie nachhaltig zu stärken, Freihandelsabkommen mit neuen Partnern zu schließen und bestehende Partnerschaften in Europa auszubauen und zu stärken. So könne man auch in Zukunft den Export von österreichischen Qualitätsprodukten sicherstellen, ergänzt NEOS-Wirtschaftssprecher Markus Hofer.
Das bedeutet, Europa soll nicht nur auf sich achten, sondern auch Verträge mit anderen Ländern machen, damit der Handel gut funktioniert und Produkte aus Österreich weiterhin in viele Länder verkauft werden können. Besonders hochwertige und traditionelle Produkte sollen so besser geschützt und gefördert werden.
Trotzdem dürfe man auch nicht auf Europas Partner in der Welt vergessen. „Die Zusammenarbeit mit ihnen bietet auch weiterhin eine große Chance für uns. Gemeinsam können wir Europas Industrie wieder voranbringen“, führt Hofer mit Blick auf das Mercosur-Abkommen aus.
Europa möchte also auch mit anderen wichtigen Regionen zusammenarbeiten. Ein Beispiel ist das Mercosur-Abkommen, ein Handelsvertrag mit Ländern in Südamerika. Solche Partnerschaften helfen, die Wirtschaft zu stärken und neue Märkte zu erschließen – zum Vorteil für alle beteiligten Länder.
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