Die Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 untersucht regelmäßig Obst und Gemüse auf Rückstände von Pestiziden. Diese Untersuchungen sind Teil des Pestizid-Reduktionsprogramms von Billa, Billa Plus und Penny, das darauf abzielt, den Pestizideinsatz zu verringern. Besonders beliebt und sehr gut bewertet sind Tomaten, Gurken und Paprika aus der Ostregion Österreichs. Sie enthalten kaum Rückstände von Pflanzenschutzmitteln. „Wer gerne frisches Gemüse kauft, darf und soll hier gerne zugreifen. Regionales Gemüse hat kurze Transportwege, ist frisch und muss nicht lange gekühlt werden. Das spart Energie und schont damit unser Klima und die Umwelt. Umso erfreulicher ist es, wenn wir keine Pestizid-Rückstände finden“, sagt Agrarbiologin Anna Pollak. In den letzten drei Jahren wurden insgesamt 186 Proben aus diesen Regionen entnommen und genau untersucht.
Regional und umweltfreundlich
Die getesteten Tomaten, Gurken und Paprika stammen aus Wien, Niederösterreich und dem Burgenland. Das Programm von GLOBAL 2000 unterstützt auch die konventionellen Landwirtschaftsbetriebe dabei, den Pestizideinsatz möglichst gering zu halten. „Nützlinge wie etwa Schlupfwespen helfen, Schädlinge wie Spinnmilben zu bekämpfen. Dadurch bleibt die Ernte stabil und Landwirte brauchen weniger chemische Pestizide. Das verhindert auch jene Pestizidcocktails, die wir bei unserer Arbeit immer wieder vorfinden“, erklärt Pollak. In den Betrieben, die untersucht wurden, werden außerdem Hummeln für die Bestäubung eingesetzt, was den Ertrag erhöht. Diese Art der Unterstützung ist ein natürlicher Weg, die Pflanzen zu schützen und fördert die Biodiversität auf den Feldern.
Gesund und lecker
Gurken bestehen hauptsächlich aus Wasser und liefern wichtige Mineralstoffe wie Kalium. Tomaten sind reich an Vitamin C und Lycopin, einem Antioxidans, das Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen kann. Paprika ist eine der besten Vitamin-C-Quellen und enthält zusätzlich Vitamin A und Ballaststoffe. „Nach den langen Wintermonaten ist es wichtig, den Körper wieder mit Vitaminen zu versorgen. Gurken und Tomaten helfen außerdem, den Flüssigkeitshaushalt zu verbessern. Frisches Gemüse enthält deutlich mehr Nährstoffe als lange gelagerte“, ergänzt Pollak. Deshalb lohnt es sich, diese frischen Produkte in den Speiseplan einzubauen.
Informationen zum PRP
Das Pestizid-Reduktions-Programm (PRP) von GLOBAL 2000 arbeitet eng mit Bäuerinnen und Bauern sowie dem Handelsunternehmen REWE zusammen, um den Einsatz von Pestiziden zu reduzieren. Das Team des PRP kontrolliert weltweit verschiedene Obst- und Gemüsesorten, damit die strengen Pestizid-Grenzwerte eingehalten werden. In den letzten über 20 Jahren haben mehr als 90 % der untersuchten Proben diese hohen Standards erfüllt. So trägt das PRP auch dazu bei, nachhaltige Landwirtschaft zu fördern und die Umwelt zu schützen.
Rückfragen
Christoph Gerhardt
Pressesprecher GLOBAL 2000
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