So blockiert Bürokratie Österreichs großen Traum von internationalen Top-Fachkräften!

Eine Studie von Stepstone zeigt, wie wichtig internationales Recruiting für Unternehmen in Österreich wird. 82 % der Personalverantwortlichen glauben, dass sie in Zukunft mehr Talente aus dem Ausland suchen werden. Über die Hälfte plant schon für 2026 konkrete Maßnahmen. Diese reichen von der Nutzung internationaler Jobportale bis zur Beantragung zusätzlicher Budgets. Trotzdem bevorzugen viele Unternehmen bei gleicher Qualifikation immer noch lokale Bewerber, vor allem wegen der Bürokratie und komplizierten Verwaltungsprozesse.

  • 82 % der Recruiter*innen in Österreich rechnen mit einer stärkeren Bedeutung des internationalen Recruitings
  • Mehr als die Hälfte will 2026 konkrete Schritte umsetzen – von Budgetanträgen bis zu internationalen Plattformen
  • Viele bevorzugen bei gleicher Qualifikation weiterhin lokale Talente, wegen bürokratischer Hindernisse

Österreich steht im Wettbewerb um Fachkräfte aus anderen Ländern. Unternehmen brauchen diese Talente, um den Mangel an qualifizierten Kräften zu beheben und den Wirtschaftsstandort zu sichern. „Die Bereitschaft, internationale Talente einzustellen, ist da und Unternehmen investieren zunehmend in entsprechende Strategien“, sagt Nikolai Dürhammer, Managing Director Österreich & Schweiz bei Stepstone. „Gleichzeitig zeigen unsere Zahlen, dass administrative Prozesse und strukturelle Hürden häufig dazu führen, dass lokale Bewerbende bevorzugt werden. Wenn Österreich im Wettbewerb um Fachkräfte bestehen will, müssen Prozesse einfacher und transparenter werden.“

Warum Bürokratie das internationale Recruiting erschwert

71 % der befragten Recruiter*innen sehen die Verwaltung als großes Hindernis beim internationalen Recruiting. Fast 60 % sagen, dass Themen wie Visa oder Aufenthaltstitel dazu führen, dass sie lokale Bewerber bevorzugen, auch wenn die Qualifikation gleich ist. Auch Sprachkenntnisse und die Kosten für Wohnungswechsel (Relocation) spielen eine wichtige Rolle.

Besonders schwierig ist es bei Bewerbenden aus Drittstaaten außerhalb der EU: 55 % der Unternehmen, die dort noch nicht gesucht haben, sind von langen Behördenverfahren abgeschreckt. Außerdem konkurriert Österreich mit attraktiven Arbeitsmärkten wie Deutschland oder der Schweiz um Fachkräfte.

Viele Unternehmen bereiten sich auf 2026 vor

Trotz der Probleme planen viele Firmen, sich besser auf internationales Recruiting einzustellen. 56 % wollen internationale Jobportale nutzen, etwa um Talente aus Europa oder darüber hinaus zu erreichen. Rund die Hälfte will dafür mehr Budget beantragen oder sich rechtlich beraten lassen. Hauptgrund ist der Fachkräftemangel (56 %), außerdem suchen 36 % Mitarbeiter mit besonderem Fachwissen, das lokal schwer zu finden ist.

Eine positive Nachricht: Wo internationales Recruiting schon umgesetzt wird, berichten 77 % der Unternehmen von einer guten Integration der neuen Mitarbeitenden. 72 % sagen, diese bleiben langfristig im Unternehmen. „International Recruiting ist heute eine strategische Notwendigkeit“, so Dürhammer. „Wenn die Abläufe gut organisiert und rechtzeitig geplant sind, funktioniert die Eingliederung gut und qualifizierte Fachkräfte stärken unsere Wirtschaft. Wichtig ist, bürokratische Hürden abzubauen und Firmen mehr Unterstützung zu geben.“

Mehr zur Studie finden Sie hier: https://www.stepstone.at/e-recruiting/hr-wissen/recruiting/international-recruiting/

Infos zur Studie

Die Studie „International Recruiting in Österreich 2026“ wurde im Dezember 2025 durchgeführt. Dabei wurden 536 Recruiter*innen und HR-Verantwortliche aus verschiedenen Branchen und Unternehmensgrößen in Österreich befragt. Alle Organisationen rekrutieren aktiv und beschäftigen zum Teil auch schon internationale Mitarbeitende oder planen dies.

Untersucht wurden z.B. die Bedeutung des internationalen Recruitings, bevorzugte Regionen bei der Suche, Herausforderungen im Bewerbungsprozess sowie Erfahrungen mit Integration und Onboarding. Ziel war es, den aktuellen Stand und zukünftige Trends sowie Schwierigkeiten beim internationalen Recruiting in Österreich besser zu verstehen.

Rückfragen

The Stepstone Group Österreich GmbH
Louis Sternberg
Telefon: +49 170 4173728
E-Mail: louis.sternberg@stepstone.com
Website: https://www.stepstone.at

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