SPÖ-Silvan fordert: „Jetzt alle kämpfen gegen die Skandal-Zwei-Klassen-Medizin zusammen!“

SPÖ-Gesundheitssprecher Rudolf Silvan unterstützt den Vorschlag von Gesundheitsministerin Korinna Schumann. Sie möchte, dass Wahlarzthonorare in Zukunft eine Obergrenze bekommen. So sollen Patient:innen besser wissen, was auf sie zukommt, und keine unangenehmen Überraschungen bei den Kosten erleben. Silvan betont: „Das ist kein Angriff auf Ärztinnen und Ärzte, es ist einer von vielen notwendigen Schritten im Kampf gegen die Zwei-Klassen-Medizin, denn Gesundheit darf keine Frage des Geldes sein.“ Wahlarzthonorare sind Extra-Gebühren, die Ärzt:innen neben der normalen Kassenabrechnung verlangen können. Die Idee ist, diese Gebühren transparenter und fairer zu gestalten.

In den letzten Jahren haben frühere Regierungen Fehler im Gesundheitssystem gemacht, die sich jetzt besonders negativ auswirken. Die Wartezeiten auf medizinische Behandlungen werden länger – es sei denn, man zahlt privat. Deshalb setzt sich die SPÖ für einen „Pakt gegen die Zwei-Klassen-Medizin“ ein. Ziel ist es, mehr Geld ins öffentliche Gesundheitssystem zu investieren und mehr Ärzt:innen über die Krankenkassen zu beschäftigen. So soll vermieden werden, dass Patient:innen auf Wahlärzt:innen angewiesen sind, die oft teurer sind. Silvan erklärt: „Gerade in den Bereichen der öffentlichen Daseinsvorsorge ist es notwendig, geordnete Verhältnismäßigkeiten zu wahren. Wir müssen sowohl das öffentliche System stärken als auch Fehlentwicklungen im privaten Bereich korrigieren. Für einen Pakt gegen die Zwei-Klassen-Medizin braucht es alle.“ Das bedeutet, dass öffentliche Gesundheitsangebote verbessert werden sollen, damit die e-card wieder das wichtigste Zahlungsmittel im Gesundheitswesen ist – und nicht die Kreditkarte.

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