Ein Jahr nachdem die neue Bundesregierung aus ÖVP, SPÖ und NEOS ihr Amt angetreten hat, übt Larissa Zivkovic, die Chefin der Sozialistischen Jugend Österreich, Kritik an deren Arbeit. Sie sagt:
„Es war von Beginn an klar, dass die Bundesregierung harte Sparmaßnahmen setzen würde. Trotz einzelner Maßnahmen wie der Ausweitung der Bankenabgabe oder der Mietpreisbremse haben die vergangenen Monate gezeigt, dass die Einsparungen im Budget am Ende vor allem von der arbeitenden Bevölkerung getragen werden“
.
Das bedeutet, viele Maßnahmen treffen vor allem die normalen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die täglich unser Land am Laufen halten. Larissa Zivkovic betont außerdem:
„Fest steht: Nur wenn Superreiche endlich einen gerechten Beitrag leisten, können jene, die mit ihrer Arbeit täglich unser Land am Laufen halten, endlich entlastet werden“
. Das bedeutet, dass Reiche mehr Steuern zahlen sollten, damit die finanzielle Last besser verteilt wird.
Larissa Zivkovic weist darauf hin, dass gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten die arbeitende Bevölkerung oft die Hauptlast der Kosten tragen muss. Sie sagt:
„Das vergangene Jahr hat deutlich gemacht, dass in wirtschaftlichen Krisen vor allem arbeitende Menschen zur Kasse gebeten werden. Das ist aber kein Naturgesetz. Notwendige Schritte wie eine Vermögenssteuer, die der breiten Bevölkerung zu einem leistbaren Leben helfen könnten, sind ÖVP und NEOS schon immer ein Dorn im Auge“
.
Damit meint sie, dass es kein Gesetz oder Schicksal ist, dass die arbeitenden Menschen immer mehr zahlen müssen. Es gäbe andere Möglichkeiten, wie zum Beispiel die Einführung einer Vermögenssteuer für sehr reiche Menschen, die helfen könnte, den Druck auf die Mehrheit zu verringern. Diese Ideen werden aber von zwei der Regierungsparteien abgelehnt. Abschließend betont Zivkovic:
„Statt einer gerechten Verteilung der Krisenkosten fehlt innerhalb der Bundesregierung weiterhin der Mut, Überreichtum stärker zu besteuern. Umso dringender braucht es jetzt den politischen Willen, Superreiche endlich zur Kasse zu bitten.“
Sie fordert also mehr Mut und Entschlossenheit von der Regierung, um gerechtere Steuerregelungen für sehr reiche Menschen umzusetzen.
Zusätzlich sei zu sagen, dass viele Experten und soziale Organisationen in Österreich schon seit längerem fordern, die Steuerpolitik so zu ändern, dass Wohlhabende stärker zur Finanzierung von öffentlichen Dienstleistungen beitragen. Denn gerade in Zeiten von Inflation, steigenden Lebenshaltungskosten und globalen Krisen ist es wichtig, Solidarität zu zeigen und soziale Ungleichheiten abzubauen.