Die „Sumna – Autismus im Zentrum GmbH“ ist insolvent. Landesrätin Susanne Rosenkranz erklärt, dass nun nach anderen Organisationen gesucht wird, die Familien mit autistischen Kindern und Jugendlichen unterstützen können. „Wir bedauern den Ausstieg von Sumna. Die Versorgung und Betreuung von Kindern und Jugendlichen mit Autismus hat für das Land Niederösterreich oberste Priorität. Zu keiner Zeit stand die Finanzierung für die Betroffenen infrage. Die verantwortlichen Stellen stehen bereits in Gesprächen mit bewährten Partnern, um eine lückenlose Weiterführung der Angebote sicherzustellen“, sagt Rosenkranz. Das bedeutet: Das Land Niederösterreich sorgt weiterhin dafür, dass die Betreuung nicht ausfällt.
In Niederösterreich gibt es viele verschiedene Einrichtungen, die Menschen mit Behinderungen helfen. Dazu zählen auch mobile Dienste, die bei den Familien zu Hause Unterstützung leisten. Diese vielfältigen Angebote sollen helfen, schnell gute und dauerhafte Lösungen für die betroffenen Kinder und ihre Eltern zu finden.
Obwohl das Land seine finanziellen Zusagen erfüllt hat, hat Sumna die Betreuung der Kinder selbst eingestellt. „Qualität und Verlässlichkeit in der Betreuung sind für das Land Niederösterreich nicht verhandelbar“, betont Rosenkranz. Für betroffene Familien ist es besonders wichtig, dass die Betreuung ohne Unterbrechung weitergeht. Die zuständigen Behörden arbeiten deshalb intensiv daran, schnell Klarheit und Sicherheit zu schaffen. Rosenkranz ist zuversichtlich: „Ich bin optimistisch, dass bald eine neue tragfähige Lösung gefunden wird.“
Für Familien mit autistischen Kindern ist eine stabile und verlässliche Betreuung besonders wichtig, weil sie oft auf regelmäßig angepasste Unterstützung angewiesen sind. Das Land Niederösterreich will deshalb alles daran setzen, den Übergang zu neuen Anbietern so reibungslos wie möglich zu gestalten.