Das Wichtigste für das BMEIA ist die Sicherheit aller Österreicherinnen und Österreicher. Deshalb trifft sich der Krisenstab im Außenministerium seit Samstagvormittag jeden Tag, um die aktuelle Lage ständig zu prüfen. Dabei werden alle möglichen Ausreisewege und Sicherheitsmaßnahmen genau durchgesehen. Die Situation in der gesamten Region ist weiterhin sehr angespannt und unsicher.
1. Sicherheitslage
In der Region gibt es weiterhin Kämpfe und Raketenangriffe, die Lage kann sich schnell ändern. Deshalb raten wir dringend, den Anweisungen der lokalen Behörden genau zu folgen und sich für Schutz in sicheren Gebäuden aufzuhalten. Es ist wichtig, aufmerksam zu bleiben und nicht unnötig Risiken einzugehen.
2. Registrierte Staatsbürger
Derzeit sind etwa 17.700 Österreicherinnen und Österreicher sowie ihre Angehörigen in der Region registriert. Darunter sind rund 2.600 Reisende. Große Gruppen befinden sich dabei in den Vereinigten Arabischen Emiraten, etwa 1.700 Personen. Diese Zahlen verändern sich laufend, sie geben nur den aktuellen Stand wieder.
3. Reise- und Ausreisesituation
Für folgende Länder gibt es weiterhin eine Reisewarnung: Bahrain, Irak, Iran, Israel, Jordanien, Katar, Kuwait, Libanon, Syrien und Vereinigte Arabische Emirate. In diesen Ländern sind viele Flüge eingestellt oder stark eingeschränkt. Eine Ausreise per Flugzeug ist aktuell meistens nicht möglich, weil das Risiko zu hoch ist. Ausnahmen gibt es nur teilweise in Jordanien und im Libanon mit eingeschränktem Flugverkehr.
Für Oman und Saudi-Arabien gilt die Sicherheitsstufe 3, was ein hohes Sicherheitsrisiko bedeutet. Die Flüge finden zwar statt, sind aber reduziert.
4. Unterstützte Ausreisen
Das #TeamBMEIA hat bisher 70 besonders gefährdete Österreicherinnen und Österreicher bei ihrer Ausreise in den Oman geholfen. Außerdem werden fünf Personen bei der Ausreise von Israel über Jordanien unterstützt.
Die österreichische Botschaft in Abu Dhabi fragt gerade ab, ob registrierte Österreicherinnen und Österreicher eine Ausreise nach Saudi-Arabien planen.
Das Außenministerium bereitet sich intensiv darauf vor, sobald es sicher ist, weitere Österreicherinnen und Österreicher, die gestrandet sind, zurückzuholen.
Wer jetzt auf eigene Faust über den Landweg ausreisen will, tut das auf eigenes Risiko.
5. Betreuung und Erreichbarkeit
Das #TeamBMEIA bleibt im Kontakt mit den registrierten Österreicherinnen und Österreichern in der Region. Rund um die Uhr sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Außenministerium und an den Botschaften im Einsatz. Dort werden sie auch von Teams des Bundesministeriums für Landesverteidigung (BMLV) unterstützt. Auch in Wien wurde das Team verstärkt und kann bei Bedarf weiter aufgestockt werden. Wegen vieler neuer Anmeldungen kann es aber zu Wartezeiten kommen.
Wir bitten alle, sich auf reiseregistrierung.at zu registrieren, die Nachrichten zu verfolgen und aktuelle Informationen auf www.bmeia.gv.at abzurufen.
Das Außenministerium arbeitet eng mit europäischen Partnern zusammen, um die bestmögliche Unterstützung zu bieten. Für Notfälle gibt es eine Hotline, die rund um die Uhr erreichbar ist: +43 1 90115 4411.
Erreichbarkeiten der Botschaften:
Österreichische Botschaft Abu Dhabi: (+971) 50 66 69 728 oder (+971) 50 85 90 441
Österreichische Botschaft Amman: (+962) 795 62 85 60
Österreichische Botschaft Doha: (+974) 33 21 14 50
Österreichische Botschaft Kuwait/Bahrain: (+965) 998 061 77
Österreichische Botschaft Maskat: (+968) 7220 0116
Österreichische Botschaft Riyadh: (+966) 557 102 122
Österreichische Botschaft Tel Aviv: (+972) 54 792 1892 oder (+972) 53 643 2738
Rückfragen
Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten
BMEIA Presseabteilung
Telefon: +43(0)501150-3320
E-Mail: abti3@bmeia.gv.at
Website: http://www.bmeia.gv.at
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