Am 3. März ist der Internationale Tag des Artenschutzes. Das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft (BMLUK) erinnert daran, wie wichtig es ist, die Vielfalt der Tiere und Pflanzen sowie unsere Umwelt zu schützen.
Umweltminister Norbert Totschnig: „Österreich war und ist ein Pionier im Artenschutz. Nachhaltige Land- und Forstwirtschaft, starke Schutzgebiete und gezielte Programme zur Verbesserung von Lebensräumen prägen unsere Politik seit Jahrzehnten. Diesen Weg werden wir konsequent weiterverfolgen.“
Österreich hat eine gute Basis für den Artenschutz: Es gibt sechs Nationalparks, die wichtige Naturgebiete schützen. Dort wird auch geforscht, die Entwicklung von Tieren und Pflanzen beobachtet und die Menschen werden für den Schutz der Natur sensibilisiert. Ein Beispiel ist der Schutz des Eurasischen Luchses. Weil es in Österreich nur kleine und voneinander getrennte Luchspopulationen gibt, wurde der „Aktionsplan Luchs in Österreich“ mit Geldern der Ländlichen Entwicklung unterstützt. Weitere Projekte sollen helfen, die Luchse zu vernetzen und ihre Zahl zu stabilisieren – auch in Zusammenarbeit mit den Nachbarländern.
Agrarumweltprogramm ÖPUL
Damit der Artenschutz gelingt, braucht es nicht nur Schutzgebiete, sondern auch eine schonende Nutzung der landwirtschaftlichen Flächen. Österreich ist hier weit vorne: Etwa 80 Prozent der Bauern nehmen am Agrarumweltprogramm ÖPUL teil. Im Jahr 2025 werden damit mehr als 240.000 Hektar landwirtschaftliche Fläche – das sind über zehn Prozent der gesamten Agrarfläche in Österreich – gezielt für den Schutz der Artenvielfalt bewirtschaftet.
Auch die Wälder tragen viel zur Artenvielfalt bei. Die nachhaltige Bewirtschaftung ist im Forstgesetz geregelt und seit vielen Generationen üblich. Die Waldfläche in Österreich wächst stetig und umfasst heute etwa 48 Prozent der gesamten Landesfläche.
Moor- und Feuchtgebiete
Ein weiterer wichtiger Bereich sind Moor- und Feuchtgebiete. Mit dem EU-finanzierten Projekt AMooRe wird die Moorstrategie Österreich 2030+ umgesetzt. Von 2023 bis 2033 stehen dafür etwa 44 Millionen Euro bereit, um Moore zu erhalten, wiederherzustellen und langfristig zu schützen. Moore sind wichtige Lebensräume und helfen auch beim Klimaschutz, da sie viel CO2 speichern.
Darüber hinaus engagiert sich Österreich auch international im Artenschutz, zum Beispiel bei der Umsetzung des Washingtoner Artenschutzabkommens (CITES). Dieses Abkommen regelt den Handel mit gefährdeten Tier- und Pflanzenarten weltweit. Der Internationale Tag des Artenschutzes zeigt deutlich: Der Schutz der biologischen Vielfalt ist eine gemeinsame Aufgabe von Bund, Ländern und allen Menschen in der Gesellschaft.
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