Der Regenwald ist fern – doch der Zoo nebenan verbirgt ein unglaubliches Geheimnis!

Bei einigen Tierarten, wie dem Vietnam Sika Hirsch, der Mendesantilope oder dem Spix-Ara, gibt es heute in Zoos oft genauso viele oder sogar mehr Tiere als in der Natur. Zoos sind deshalb manchmal die letzte Hoffnung für diese Tiere. Einige Arten gibt es nur noch dank der Zoos, zum Beispiel die Arabische Oryx, die Säbelantilope und die Soccorotaube. In der freien Natur waren sie schon ausgestorben. Das zeigt, wie viel Zoos erreichen können, wenn Schutz, Zucht und Forschung gut zusammenarbeiten. Durch die Arbeit der Zoos konnten einige Tiere wieder in die Wildnis zurückgebracht werden oder ihr Status hat sich verbessert. Zoos helfen also aktiv dabei, den Artenverlust zu stoppen.

Am Tag der Biologischen Vielfalt, am 3. März, geht es darum, die weltweite Vielfalt der Tiere und Pflanzen zu schützen. Viele Arten sterben langsam aus, und Ökosysteme werden dadurch schwächer. Das wirkt sich auch auf wichtige Dinge wie sauberes Wasser, Ernährung und das Klima aus. Da dieser Verlust oft schleichend passiert, nehmen viele Menschen das Problem nicht richtig wahr. Daraus ergibt sich eine wichtige Frage: Was muss unsere Gesellschaft tun, damit wir die biologische Vielfalt bewahren können?

„Forschende belegen seit Jahren eine zunehmende Entfremdung von Natur in städtischen Gesellschaften“, sagt Volker Homes, Geschäftsführer des Verbandes der Zoologischen Gärten (VdZ). „Wo unmittelbare Naturerfahrung fehlt, wächst Distanz – und aus Distanz wird Gleichgültigkeit und manchmal steigert sich das sogar in die Angst vor der Natur, die sogenannte Biophobie. Zoos können diesen Kreislauf durchbrechen. Sie sind für Millionen Menschen direkt erreichbar und machen biologische Vielfalt konkret erfahrbar.“

Für viele Kinder ist der Zoo der erste Ort, an dem sie Tiere live und nicht nur digital erleben können. Ein Blick auf ein Tier kann Staunen hervorrufen und gleichzeitig Wissen vermitteln sowie eine emotionale Verbindung schaffen. Die 71 Zoos im Verband der Zoologischen Gärten haben zusammen jährlich über 42 Millionen Besucher. Etwa 1,2 Millionen davon nehmen pro Jahr an über 170.000 Bildungsangeboten teil, bei denen sie viel über die Natur und Tierarten lernen können.

Die Arbeit der Zoos geht aber weit über den Besucherbetrieb hinaus. Die Mitgliedszoos des VdZ betreuen 140 internationale Programme, um bedrohte Tierarten zu erhalten. Jedes Jahr setzen sie rund 500 Wirbeltiere von mehr als 20 Arten in Europa wieder in die Natur aus. Außerdem unterstützen sie mindestens 155 Natur- und Artenschutzprojekte in 55 Ländern mit Fachpersonal, Wissen und Sachspenden. In den letzten fünf Jahren haben sie dafür über 50 Millionen Euro ausgegeben. Dank solcher Programme sind heute mehr als 200 Tierarten weniger gefährdet als noch vor einigen Jahrzehnten.

Dass diese Arbeit auch von der Gesellschaft geschätzt wird, zeigt eine repräsentative Forsa-Umfrage: 93 Prozent der Deutschen finden es wichtig, dass Zoos sich für bedrohte Tierarten einsetzen. Artenschutz ist eine wichtige Aufgabe für unser Zusammenleben und die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaften. Zoos helfen dabei, indem sie Wissen und Nähe zur Natur für viele Menschen erlebbar machen.

Auch am World Wildlife Day 2026 öffnen die 71 Zoos des VdZ in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Spanien ihre Türen – für Familien, Schulklassen und alle, die mehr darüber erfahren möchten, warum Artenvielfalt so wichtig ist und wie wir sie schützen können.

Rückfragen

Astrid Falter
Leiterin Kommunikation
Verband der Zoologischen Gärten (VdZ) e.V.
Telefon: +49 (0)30 206 53 90 14
E-Mail: astrid.falter@vdz-zoos.org
Website: www.vdz-zoos.org
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