Rotes Kreuz setzt 100.000 Euro Soforthilfe im Nahen Osten frei – Jetzt zählt jedes Menschenleben!

Nach den schweren Kämpfen am Wochenende hat sich der Konflikt im Nahen Osten in der Nacht auf Montag auf den Libanon ausgeweitet. Schon hunderte Menschen, vor allem Zivilist:innen, sind gestorben, und es wird erwartet, dass noch mehr Tote und Verletzte hinzukommen.

Gerald Schöpfer, Präsident des Österreichischen Roten Kreuzes, sagt: „Für die erste Nothilfe stellen wir 100.000 Euro zur Verfügung. Unsere Kolleginnen und Kollegen in den betroffenen Gebieten – vor allem der Iranische Rote Halbmond mit derzeit mehr als 100.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, das Libanesische Rote Kreuz und der Israelische Magen David Adom – sind im Dauereinsatz, um Menschenleben zu retten. Suchen und Retten, Transport von Verletzten, psychosoziale Unterstützung, Suchdienst, Hilfsgüterverteilung und Unterbringung von Menschen stehen im Vordergrund.“

Das Österreichische Rote Kreuz arbeitet in mehreren Ländern der Region, auch mit einem Team im Libanon. Dort helfen die Mitarbeiter:innen dabei, Notfallpläne umzusetzen und schauen, wie viel Geld, Material und Personal noch gebraucht wird, um die Menschen bestmöglich zu unterstützen.

Grenzen nach Gaza geschlossen – „Nach dem HVR muss Hilfe zugelassen werden!“

Wegen der Kämpfe sind auch die Grenzen zum Gazastreifen für Hilfslieferungen geschlossen worden. Dadurch können wichtige Hilfsgüter nicht mehr die Menschen erreichen, die dort dringend Unterstützung brauchen. Gerald Schöpfer warnt: „Derzeit erreichen keine Hilfsgüter die notleidende Zivilbevölkerung in Gaza, was die ohnehin dramatische humanitäre Lage weiter verschlechtert.“

Er appelliert an alle Konfliktparteien: „Nach dem Humanitären Völkerrecht muss humanitäre Hilfe ungehindert zugelassen werden und sicher verteilt werden können. Außerdem schützt es unbeteiligte Männer, Frauen, Kinder und verhindert unnötiges Leid der Zivilbevölkerung. Angriffe auf zivile Infrastruktur wie Gesundheitseinrichtungen oder humanitäre Organisationen sind nach dem Humanitären Völkerrecht ebenfalls verboten. Diese Regeln im Krieg müssen unbedingt eingehalten werden!“

Das Rote Kreuz bittet dringend um Spenden:

Österreichisches Rotes Kreuz

IBAN: AT57 2011 1400 1440 0144

BIC: GIBAATWWXXX

Erste Bank: BLZ 20.111

Kennwort: Naher Osten

Petition zur Einhaltung des Humanitären Völkerrechts

wir.roteskreuz.at/voelkerrecht-schuetzen

Fotos und Video

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Zusatzinfo: Die humanitäre Lage im Nahen Osten ist besonders schwierig, weil viele Menschen auf Hilfe angewiesen sind und gleichzeitig wegen der Sicherheitslage nur wenig Versorgung möglich ist. Deshalb sind internationale Organisationen wie das Rote Kreuz besonders wichtig, um schnell und effektiv zu helfen.

Rückfragen

Österreichisches Rotes Kreuz
Susanne Straif
Presse- und Medienservice
Telefon: +43158900352 +436645002819
E-Mail: susanne.straif@roteskreuz.at
Website: https://www.roteskreuz.at

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