Die „Future Factory“ in der Wirtschaftskammer Burgenland ist ein besonderer Ort, an dem Schüler und Schülerinnen verschiedene Berufe ausprobieren können. In fünf Themenbereichen mit rund 50 Stationen können sie realistische Arbeitsaufgaben erleben und ihre eigenen Stärken kennenlernen.
Die „Future Factory“ wurde kürzlich eröffnet und bietet ein neues Lernkonzept: Hier müssen Berufe nicht nur erklärt werden, sondern können aktiv erlebt werden. Auf etwa 500 Quadratmetern Fläche gibt es fünf verschiedene Bereiche, die Berufe aus Technik, Handwerk, Umwelt, Medien, Dienstleistungen und Bürotätigkeiten zeigen. Zum Beispiel können die Kinder virtuell schweißen, einen Bagger fahren, Tätowieren lernen, Smoothies mixen oder fotografieren. So bekommen sie einen guten Einblick in verschiedene Arbeitsfelder.
Wirtschaftskammerpräsident Mst. Andreas Wirth sagte bei der Eröffnung: „Mit der Future Factory wurde ein bedeutender Schritt gesetzt, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.“ Er betont, wie wichtig es sei, jungen Menschen frühzeitig Lust auf Ausbildung und verschiedene Berufswege zu machen: „Wir haben in die Zukunft unserer Wirtschaft investiert und einen Ort geschaffen, an dem junge Menschen auf innovative Art und Weise ihre Talente entdecken und herausfinden können, welcher Job zu ihnen passt.“
Das Angebot richtet sich besonders an Schüler der 7. Schulstufe. Diese können alle Stationen in etwa fünf Stunden durchlaufen. Für jüngere Kinder gibt es ein angepasstes Programm, das etwa zwei Stunden dauert. Die Kinder arbeiten in kleinen Gruppen zusammen und werden von Betreuern begleitet. Am Ende bekommen sie ein Teilnahmezertifikat und ein persönliches Interessenprofil, das zeigt, welche Berufe besonders gut zu ihnen passen.
Wirtschaftskammerdirektor Harald Schermann sagt: „Die Future Factory ist ein Meilenstein für die Bildungs- und Berufsorientierung im Burgenland – sie verbindet Wirtschaft und Bildung auf innovative Weise und macht Berufe für junge Menschen greifbar.“ Die Teilnahme kostet nichts. Außerdem gibt es für Schulen oft kostenlose Busfahrten, damit die Kinder gut zur Future Factory kommen.
Für das Projekt wurden 1,2 Millionen Euro investiert. Wirth und Schermann sagen gemeinsam: „Jeder Euro ist eine Investition in die Zukunft des Wirtschaftsstandortes.“
Weitere Informationen und Anmeldungsmöglichkeiten finden Sie unter www.future-factory.at/
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