Das Bundesheer unterstützt aktuell in ganz Österreich 451 Leistungssportler in elf verschiedenen Sportzentren. Diese Förderung gibt es schon seit 1962, um den heimischen Spitzenathleten zu helfen und Österreich bei internationalen Wettbewerben stark zu vertreten. Etwa ein Viertel der Sportlerinnen im Heeressportzentrum sind Frauen. Insgesamt haben seit Beginn 476 Frauen dort als Leistungssportlerinnen trainiert und gewirkt.
Verteidigungsministerin Klaudia Tanner sagt: „Unsere Heeressportlerinnen und Heeressportler zeigen täglich Einsatz, Disziplin und Ausdauer. Das Bundesheer gibt ihnen die nötige Sicherheit, damit sie sich auf Training, Wettkämpfe und Regeneration konzentrieren können. Damit investieren wir gezielt in Österreichs Leistungs- und Spitzensport.“
Das Heer betreibt elf Sportzentren: Die meisten Athleten trainieren in Innsbruck (76), danach folgen Linz (57), die Südstadt (53), Wien (47) und Graz (47). Weitere Standorte sind Faak am See (40), Rif (35), Hochfilzen (34), Dornbirn (26), St. Pölten (22) und Seebenstein (14). Die Sportler sind in 54 verschiedenen Sportarten aktiv – von Leichtathletik, Schwimmen und Judo bis zu Fußball, Handball und Basketball sowie Ski Alpin, Biathlon und Rodeln. Es werden sowohl Sommer- als auch Wintersportarten gefördert, außerdem Einzel- und Mannschaftssport. Neben den olympischen Disziplinen unterstützt das Bundesheer auch Sportarten, die besonders im internationalen Militärsport wichtig sind, zum Beispiel militärischen Fünfkampf, Orientierungslauf oder Schießen. Seit 2016 werden auch Parasportler gefördert. Einige von ihnen gehören zu den erfolgreichsten österreichischen Athleten bei den Paralympischen Spielen, darunter Thomas Frühwirth, Walter Ablinger und Johannes Aigner.
Seit der Gründung des Heeressportwesens haben diese Sportler bei Olympischen Spielen insgesamt 100 Medaillen gewonnen – 25 bei den Sommerspielen und 75 bei den Winterspielen. Bei den letzten Olympischen Winterspielen holten sie 12 Medaillen. Der bisher erfolgreichste Heeressportler bei Olympischen Spielen ist Felix Gottwald, die erfolgreichste Heeressportlerin heißt Michaela Polleres. Dabei zählen nur die Medaillen, die sie während ihrer aktiven Zeit im Heeressportzentrum geholt haben. Auch bei Welt- und Europameisterschaften erzielen die Heeressportler regelmäßig Spitzenplätze. Im Jahr 2025 gewannen sie insgesamt 118 Medaillen bei solchen internationalen Wettbewerben. Am 26. Februar 2025 wurde zudem der beste Truppenkörper des Jahres für die besten Leistungen bei Heeresmeisterschaften ausgezeichnet: Den ersten Platz belegte das Führungsunterstützungsbataillon 2.
Heeressportler sind in verschiedenen Dienstformen beim Bundesheer tätig – zum Beispiel im Grundwehrdienst, im Ausbildungsdienst für Frauen oder als Milizsoldaten auf Zeit. Der Fokus liegt auf ihrem Training, den Wettkämpfen und der Erholung, weswegen die Trainingszeiten auch als Dienstzeiten anerkannt sind. Das Bundesheer hilft den Sportlern außerdem bei der Planung ihrer beruflichen Laufbahn nach der aktiven Sportkarriere und ermöglicht ihnen auch, im Heer weiterzuarbeiten. Das Heeressportzentrum verbindet sportlichen Erfolg mit sozialer Sicherheit und schafft so stabile Bedingungen, damit Spitzensport in Österreich langfristig gefördert wird.
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