Die Klimawissenschaft hat in den letzten Jahrzehnten eine zentrale Rolle im öffentlichen und politischen Diskurs über den Klimawandel eingenommen. Forschende liefern nicht nur valide Daten und Modelle, sondern tragen entscheidend zur kommunikativen Vermittlung komplexer Zusammenhänge bei. Dies stärkt die Grundlage für evidenzbasierte Klimapolitik und internationale Abkommen, wie das Pariser Klimaabkommen.
Insbesondere in den Vereinigten Staaten von Amerika sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zunehmend mit Widerstand konfrontiert. Politischer Druck, Desinformationskampagnen und öffentliche Skepsis erschweren die Kommunikation von datenbasierten Erkenntnissen. Das Phänomen lässt sich unter anderem durch eine stark polarisierte Medienlandschaft und wirtschaftliche Interessen erklären.
Die Vermittlung von Erkenntnissen der Klimaforschung erfordert deshalb nicht nur Fachwissen, sondern auch kommunikative Kompetenzen, um Komplexität verständlich und handlungsrelevant zu machen. Innovativ gestaltete Informationskampagnen und der Einsatz digitaler Medien spielen hierbei eine immer größere Rolle.
Für Maturanten ist es wichtig zu verstehen, wie Wissenschaft und Kommunikationsstrategien zusammenwirken, um nachhaltige politische Entscheidungen zu fördern und den globalen Klimawandel effektiv zu adressieren.
Weiterführende Links
- https://climate.nasa.gov/scientific-consensus/
- https://unfccc.int/process-and-meetings/the-paris-agreement/the-paris-agreement
- https://www.ipcc.ch/
- https://www.sciencedaily.com/news/earth_climate/climate_change_and_communication/
- https://www.nytimes.com/2023/02/15/science/climate-scientists-politics.html