Im Jahr 2025 sind die rechtsextremen Straftaten wieder angestiegen. Insgesamt wurden 1.986 Fälle gemeldet, während es im Jahr 2024 noch 1.486 waren. Das bedeutet einen Anstieg von 33,6 Prozent im Vergleich zu 2024. Verglichen mit 2020, als es noch 895 Fälle gab, hat sich die Anzahl sogar mehr als verdoppelt (121,9 Prozent mehr).
Diese Zahlen stammen aus der neuesten Auswertung des Innenministeriums, die aufgrund einer parlamentarischen Anfrage von Sabine Schatz, der SPÖ-Sprecherin für Erinnerungskultur, erstellt wurde. „Schon 2024 sind die Zahlen massiv angestiegen. Umso alarmierender ist es, dass sich dieser negative Trend nun weiter fortsetzt. Das zeigt, dass rechtsextreme Ideologien weiterhin Anschlussfähigkeit haben und entschlossene politische Gegenmaßnahmen dringender denn je sind“, erklärt Schatz.
Besonders angesichts dieser Entwicklungen ist es wichtig, eine klare politische Haltung zu zeigen. Dazu gehört, genug Mittel für Präventionsarbeit, politische Bildung und Beratungsstellen bereitzustellen. Außerdem müssen Straftaten konsequent verfolgt werden. Schatz betont: „Wir dürfen uns nicht an steigende Zahlen gewöhnen. Jede rechtsextreme Tat ist eine zu viel. Demokratie verteidigt sich nicht von selbst, sie braucht eine Politik, die hinschaut und handelt.“
In dieser Woche wurde der Startschuss für den Nationalen Aktionsplan gegen Rechtsextremismus gegeben. „Mit dem diese Woche getätigten Startschuss für den Nationalen Aktionsplan gegen Rechtsextremismus schaffen wir jetzt umfassende Maßnahmen, um gegen diese gefährliche Entwicklung vorzugehen. Diese Schritte sind dringend notwendig und eine wichtige Grundlage für eine wirksame Präventions- und Interventionsarbeit“, sagt Schatz. Sie fordert, den Nationalen Aktionsplan jetzt entschlossen umzusetzen und mit Energie voranzubringen.
Rechtsextremismus stellt eine ernste Gefahr für unsere Gesellschaft dar. Prävention und Aufklärung sind wichtige Werkzeuge, um Radikalisierung frühzeitig zu stoppen und demokratische Werte zu schützen. Nur durch gemeinsames Handeln von Politik, Bildungseinrichtungen und Zivilgesellschaft kann dieser Entwicklung entgegengewirkt werden.
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