„Der Verfall der politischen Diskussionskultur trägt den Namen Herbert Kickl. Es entbehrt jeglicher Glaubwürdigkeit, dass sich eine Partei über Untergriffe echauffieren will, deren Parteichef seit seinem Amtsantritt verbal vollkommen außer Kontrolle geraten ist. Um ein kleines Best-Of der verbalen Fehltritte des Herbert Kickl zu bemühen: Kickl hat die Bundesregierung als ,hirntot‘ bezeichnet, das Staatsoberhaupt als ‚senil‘ und ,Mumie‘ beschimpft und sich über den Bundeskanzler als ,Mann ohne Hals und Haare‘ lustig gemacht. Wer sich die Gefilde weit jenseits der Grenzen von Moral und Geschmack zum natürlichen Lebensraum macht, darf selbst nicht zimperlich sein“, betont der ÖVP-Fraktionsführer im Pilnacek-Untersuchungsausschuss Abg. Andreas Hanger.
„Um der Wahrheit die Ehre zu geben, auch wenn sie den Damen und Herren in den Reihen der FPÖ missfällt: Dass der laufende Untersuchungsausschuss immer mehr zu einer unappetitlichen Schlammschlacht ohne nennenswerten Aufklärungswert verkommt, trägt einzig und alleine die Handschrift der Freiheitlichen. Schlammschlacht übrigens im wahrsten Sinn des Wortes, denkt man an den von Nationalratspräsident Walter Rosenkranz in Hut und Gummistiefeln angeführten ‚Lokalaugenschein’ in Rossatz. Als Sicherheitspartei Österreichs lassen wir als ÖVP sicher nicht zu, dass die Kickl-FPÖ ehrenvoll und gewissenhaft arbeitende Polizeibeamte zu Kollateralschäden auf ihrem fanatischen Kreuzzug im Namen abstruser Verschwörungstheorien macht. Die FPÖ kann noch so oft einen ,tiefen Staat‘ im Innenministerium beschwören – wahr wird er deswegen nicht“, so Hanger abschließend.
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