Der pointierte Polit-Talk „Aktuell: Die Woche“ mit Moderator Meinrad Knapp, Politikberater Thomas Hofer und Meinungsforscher Peter Hajek lässt diesen Freitag um 22:25 Uhr bei ATV und auf Österreichs SuperStreamer JOYN die politische Woche Revue passieren. Unter anderem werden die Ergebnisse von Peter Hajeks aktueller Meinungsumfrage diskutiert. Diesmal wollte man von 500 wahlberechtigten Österreicher:innen in einer Feldarbeit von 16. bis 19. Februar 2026 in einer Online-Befragung wissen, wie ihre Meinung zu einer möglichen Erbschafts- bzw. Millionärssteuer aussieht. Die Frage lautete: „Aktuell werden verschiedene Maßnahmen zur Sanierung des Staatshaushalts in Österreich diskutiert. Inwieweit stimmen Sie den folgenden Maßnahmen zu: Einführung einer Erbschaftssteuer bzw. Millionärssteuer?“
Die aktuelle Online-Umfrage von Peter Hajek Public Opinion Strategies im Auftrag von ATV zeigt folgendes Bild. 74 Prozent der Befragten sprechen sich für die Einführung einer Millionärssteuer aus. 50 Prozent stimmen dieser Maßnahme „sehr“ zu, 24 Prozent stimmen „eher“ zu. Besonders hoch ist die Zustimmung bei Wähler:innen der Grünen und der SPÖ, aber auch in anderen Wählergruppen findet die Millionärssteuer Rückhalt (FPÖ: 45 Prozent stimmen „sehr“ zu, NEOS: 40 Prozent, ÖVP: 37 Prozent).
Anders fällt das Bild bei der Erbschaftssteuer aus: Hier stehen Befürworter und Gegner einander nahezu gleich stark gegenüber. Rund 47 Prozent der Befragten stimmen der Einführung einer Erbschaftssteuer zu („stimme sehr zu“ bzw. „stimme eher zu“), während etwa 49 Prozent diese ablehnen („stimme eher nicht zu“ bzw. „stimme gar nicht zu“). Besonders deutlich ist die Ablehnung unter FPÖ- (66 Prozent), ÖVP- (54 Prozent) und NEOS-Wähler:innen (53 Prozent), während die SPÖ- (74 Prozent) und Grün-Wählerschaft (87 Prozent) mehrheitlich dafür ist.
Meinungsforscher Peter Hajek: „Vermögenssteuern – egal in welcher Form – zählen seit Jahren zu den Dauerbrennern der politischen Debatte und wurden zuletzt erneut von AK-Präsidentin Renate Anderl auf die Tagesordnung gesetzt. Wie groß die Zustimmung in der Bevölkerung ist, hängt maßgeblich davon ab, wie die Steuer konkret ausgestaltet und bezeichnet wird. Vereinfacht gesagt: Je geringer die wahrgenommene eigene Betroffenheit, desto höher die Zustimmung. Eine Erbschaftssteuer ohne klar festgelegte Vermögensfreigrenze findet aktuell deshalb weder eine Mehrheit noch eine klare Ablehnung. Die politische Trennlinie verläuft dabei vor allem zwischen Mitte-links- und Mitte-rechts-Wähler: innen. Angesichts knapper Staatskassen dürfte uns die Debatte jedenfalls weiterhin begleiten.“
„Aktuell: Die Woche“
Freitag, 22:25 Uhr bei ATV
Jederzeit im Stream auf JOYN
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