FPÖ-Antauer/FPÖ-Murlasits: „Blaue Aufholjagd wird weitergehen, in 5 Jahren stellt FPÖ den Bürgermeister“

„Ein Minus von 13,4 % bei der SPÖ und ein Plus von 10,8 % bei der FPÖ – jetzt sollte man meinen, dass dieses Ergebnis auch ein klarer Wählerauftrag ist. Nur es geht nicht um die Bevölkerung, es geht wieder mal darum, die FPÖ und damit den Wahlsieger zu verhindern und sich den billigsten Partner zu suchen. Wir Freiheitliche haben schon nach der Wahl davor gewarnt, das St. Pölten eine links-linke Regierung blüht“, stellte FPÖ Niederösterreich Landesparteisekretär Alexander Murlasits am Donnerstag bei einer Pressekonferenz der FPÖ St. Pölten zum Thema „Statt Blau jetzt rot-grüner Super-GAU“ in St. Pölten klar.

„Spannend auch, dass es ausgerechnet SPÖ-Stadtchef Stadler war, der 2023 in Richtung der eigenen Partei nach den Verlusten bei der Landtagswahl in NÖ gemeint hatte: ‚Wenn man Wahlen verliert, muss man die Konsequenzen ziehen‘“, führte Murlasits aus. „Parteipolitisch muss ich sagen: Gratuliere SPÖ, Rot-Grün ist der Super-GAU, voll vorbei am Wählerauftrag“, so Murlasits weiter.

Auf 31 Seiten 40 Mal das Wort Klima, aber null Mal Heimat oder Österreicher

Und zum Koalitionspapier meinte der Landesparteisekretär: „Für jeden Normalbürger ist das eine gefährliche Drohung, gespickt mit Orchideenthemen. Klimakommunismus in Reinkultur und eine Kampfansage an alle Autofahrer – eine ideologische Absage an alle Familien und eine rot-grüne Belastungswelle, weil irgendwer muss diese rot-grüne Party auch bezahlen“, sagte Murlasits und verwies dabei zum Beispiel auf eine anstehende Parkgebührenerhöhung. „Auf 31 Seiten kommt 40 Mal das Wort Klima, aber null Mal das Wort Heimat oder Österreicher vor. Die Zuwanderungsprobleme werden ausgeblendet, man träumt von Multikulti-Vielfalt. Keine Deutschkurse im sozialen Wohnbau, dafür bunte Schirme gegen das Innenstadtsterben. Der Fasching ist vorbei und die St. Pöltner haben schon einmal mehr gelacht“, führte Murlasits aus.

„Wir Freiheitliche haben vernünftig sondiert mit der SPÖ, wir waren bereit Verantwortung zu übernehmen, dieses rot-grüne Experiment wird der SPÖ auf den Kopf fallen“, schloss Murlasits und übergab an FPÖ St. Pölten Gemeinderat Landesrat Martin Antauer, der die Nr. 1 der FPÖ St. Pölten war und ist.

„Der 25. Jänner 2026 war ein sehr erfreulicher Tag für St. Pölten: St. Pölten wurde von der absoluten Mehrheit befreit. Und Nein, es waren nicht die Grünen, es war nicht die KPÖ, es waren nicht die Neos und schon gar nicht die ÖVP, die den Fall der Absoluten ermöglichte. Es war einzig und allein der Verdienst der FPÖ St. Pölten und seiner Wählerschaft“, stellt Martin Antauer klar.

Der 16. Februar 2026 war indes ein schwarzer Tag für St. Pölten: „Denn an jenem Montag wurde die Fußgänger-Ampel-Koalition aus SPÖ und Grüne verkündet. Die SPÖ und Grüne sprechen von Verweilplätzen zwischen Promenade und Domplatz, keiner spricht vom notwendigen Motor für die sterbende Innenstadt. Die Innenstadt wird endgültig zu Grabe getragen, die Autofahrer aus der Stadt gejagt. Stadler hat mit der Wahl nicht nur die absolute Mehrheit verspielt, jetzt verspielt er auch noch das restliche Vertrauen mit einem rettenden Engel in grüner Hülle“, so Antauer.

Zwei Schuldenkaiser, die die Parteiideologie vor die Interessen der Bürger stellen

„Verwunderlich ist das Ganze auch deshalb, dass nichts aus den Fehlern im Bund gelernt wurde, dass die katastrophale Performance und die desaströsen Umfragewerte von SPÖ-Chef Babler völlig negiert werden. Mit dem links-linken Vize Kögl und dem grünen Bürgermeisterstellvertreter rückt die SPÖ noch weiter von der Bevölkerung ab. Ich verstehe die Koalition mit den Grünen natürlich schon: Die Grünen haben bereits im Bund mit der ÖVP eindrucksvoll bewiesen, wie man Schulden macht und Österreich ambitioniert ruiniert – also zwei Schuldenkaiser für St. Pölten, die die Parteiideologie vor die Interessen der Bevölkerung stellen“, sagte LR Antauer.

„Wahrscheinlich wurde Stadler auf Zuruf aus Wien zur Koalition mit den Grünen vergattert. Und diese bittere Pille müssen jetzt die St. Pöltner schlucken. Die Bürger spüren, dass jetzt fünf schwierige Jahre auf sie zukommen mit einem weiter wie bisher. Auch dürfen wir gespannt sein, ob die Grünen ihre Forderungen aus der Oppositionszeit, wie zum Beispiel die Prüfung aller ausgelagerter GmbHs, durchsetzen können“, meinte Antauer.

Fix ist, dass die rote Fast-Alleinregierung mit grünem Farbklecks nichts Gutes bedeutet für die Landeshauptstadt: Die Geister-Innenstadt wird gänzlich autofrei werden, der Autoverkehr wird zunehmend aus der Stadt vertrieben, die sündteuren Prestigeprojekte wird es weitergeben, die Regenbogenfahne wird verstärkt das Rathaus zieren, der Zuzug von Migranten wird munter weitergehen, die Sicherheit und das Sicherheitsgefühl der St. Pöltner werden weiter leiden, Kriminalitäts-Hotspots werden sich ausweiten.

„Es war eine bemerkenswerte Aufholjagd von uns Blauen von 3 auf 8 Mandate. Wir werden eine konstruktive, harte Oppositionspolitik im Interesse der St. Pöltner betreiben. Und die Aufholjagd der FPÖ wir unaufhaltsam weitergehen, sodass wir in fünf Jahren den Bürgermeister der Stadt St. Pölten stellen werden“, schloss Antauer.

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