Spatenstich für neue Lehrwerkstätte am Francisco Josephinum Wieselburg

Den Schülerinnen und Schülern der HBLFA FJ Wieselburg steht für ihre praktische Ausbildung künftig eine hochmoderne Lehrwerkstätte zur Verfügung. Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig und Niederösterreichs Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf nahmen am Montag, den 16. Februar 2026, den Spatenstich für das neue Gebäude am Schulgelände vor.

„Die Verknüpfung von Lehre, Forschung und Praxis ist das Erfolgsmodell unserer höheren land- und forstwirtschaftlichen Schulen. Dafür müssen wir auch räumlich die nötigen Voraussetzungen schaffen. Mit dem neuen Lehrwerkstätten-Gebäude in Wieselburg investieren wir in die Ausbildung der Jugend und damit in die Zukunft der heimischen Land- und Forstwirtschaft“, betonte Bundesminister Norbert Totschnig.

Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf: „Am FJ Wieselburg wird aus Liebe zum Land und damit für die beste Zukunft unserer Kinder geforscht und ausgebildet. Hier gelingt die Umsetzung von praktischen Erfordernissen in wissenschaftliche Fragestellungen und Lösungen mit Hausverstand. Von einer mechanischen Werkstätte über ein Elektronik- und Informatik-Laboratorium bis zum Digitalisierungs- und KI-Labor wird hier den Schülerinnen und Schülern ein breites Spektrum an praxisnaher Lehre angeboten werden. Das hier investierte Geld macht das Leben der Schülerinnen und Schüler leichter und hilft doppelt, der heimischen Wirtschaft und der Ausbildung.“

Die HBLFA Wieselburg ist mit knapp 850 Schülerinnen und Schülern die größte der elf höheren land- und forstwirtschaftlichen Schulen, die zum Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft (BMLUK) gehören. Neben den Fachrichtungen Landwirtschaft sowie Lebensmittel- und Biotechnologie werden in Wieselburg auch die österreichweit einzigartigen Ausbildungszweige Landtechnik und Informationstechnologie in der Landwirtschaft angeboten.

Das aktuelle Lehrwerkstätten-Gebäude der HBLFA Wieselburg ist sanierungsbedürftig und befindet sich auf dem Gelände der Forschungsanstalt des FJ, rund zwei Kilometer vom Schulgelände entfernt. Um die Wege für die Schülerinnen und Schüler zu minimieren und Potential für weitere innovative Forschungs- und Digitalisierungsaktivitäten zu schaffen, fiel die Entscheidung für einen Neubau.

Errichtet und finanziert wird das Gebäude von der Landwirtschaftlichen Bundesversuchswirtschaften GmbH (BVW), die auch bereits für den Bau der HBLFA Tirol und des Bio-Instituts der HBLFA Raumberg-Gumpenstein verantwortlich war. Die Errichtungskosten sind mit knapp 6,2 Millionen Euro veranschlagt. Die HBLFA Wieselburg wird Mieter des neuen Gebäudes, das 2027 fertig gestellt werden soll.

Totschnig: „Mit diesem Neubau setzen wir wichtige Impulse für die Region und für die Ausbildung der künftigen Fachkräfte in der Landwirtschaft. Wir wollen den Schülerinnen und Schülern die besten Bildungschancen bieten und die Forschungs- und Innovationskraft des Standorts weiterentwickeln.“

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