Zur Kritik des ÖVP-Generalsekretärs und -Bildungssprechers Nico Marchetti an den angekündigten Lehrplanreformen hält NEOS-Generalsekretär Douglas Hoyos fest: „Reformen im Bildungsbereich brauchen Substanz, Einbindung und sorgfältige Vorbereitung und genau das leisten wir derzeit. Es geht nicht um ein Vorpreschen, sondern um die Umsetzung dessen, was wir uns im Regierungsprogramm gemeinsam – als NEOS, ÖVP und SPÖ – vorgenommen haben und was den Schülerinnen und Schülern tatsächlich mehr Möglichkeiten und Chancen in ihrem Leben eröffnet. Mit Verzögerungen und Bremsmanövern bei Reformen kommen wir im Bildungsbereich nicht voran.“
Die Weiterentwicklung der Lehrpläne sei angesichts digitaler, gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Veränderungen notwendig. Demokratiebildung, Medienkompetenz und der reflektierte Umgang mit Künstlicher Intelligenz seien zentrale Zukunftskompetenzen. „Ziel ist ein moderner Lehrplan, der Fachwissen stärkt und gleichzeitig junge Menschen auf die Realität des 21. Jahrhunderts vorbereiten. Wir trennen mit zehn Jahren zudem viel zu früh zwischen Gymnasium und Mittelschule – es ist aber unser Auftrag, für die Schülerinnen und Schüler Chancengerechtigkeit möglich zu machen. Dazu haben wir uns auch im Regierungsprogramm verpflichtet“, so Hoyos.
Bereits angestoßene Maßnahmen wie die Weiterentwicklung der Lehrpläne und die stärkere Verankerung digitaler Kompetenzen zeigen, dass Reformen im Bildungsbereich schrittweise und verantwortungsvoll umgesetzt werden. „Wir laden die Koalitionspartner dazu ein, diesen Weg konstruktiv mitzugehen und bildungspolitische Bremsmanöver den Regierungen der Vergangenheit zu überlassen. Nach Jahrzehnten des Stillstands unter ÖVP-Bildungsministern werden nun endlich konsequente Reformen umgesetzt. Bildungspolitik braucht Ernsthaftigkeit und gemeinsame Lösungen: gerade bei sensiblen und zukunftsweisenden Themen“, so Hoyos abschließend.
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