Korporal Sabine Payer holte am zweiten Tag der Olympischen Spiele in Cortina die erste Medaille für Österreich. Die Heeressportlerin musste sich erst im Finale der Tschechin Zuzana Maderova geschlagen geben und errang damit die Silbermedaille. Auf ihrem Weg ins Finale hatte Payer zuvor die Topfavoritin Ester Ledecka aus Tschechien aus dem Rennen genommen.
Verteidigungsministerin Klaudia Tanner: „Korporal Sabine Payer hat mit ihrer Silbermedaille im Snowboard Parallel-Riesentorlauf bei den Olympischen Spielen in Mailand Cortina eine herausragende sportliche Leistung gezeigt und Österreich eindrucksvoll vertreten. Zu diesem großartigen Erfolg gratuliere ich ihr sehr herzlich. Ihre Medaille ist nicht nur ein persönlicher Triumph, sondern auch ein starkes Zeichen für die erfolgreiche Verbindung von Spitzensport und Bundesheer. Ich bin stolz auf Korporal Sabine Payer und wünsche ihr weiterhin viel Erfolg.“
Korporal Sabine Payer blickt mit ihren Einzelsiegen im Parallel-Riesentorlauf in Cortina d’Ampezzo und Carezza auf eine äußerst erfolgreiche Snowboard-Alpin Saison zurück. Nach verpassten Starts bei den Olympischen Spielen 2018 aufgrund einer Verletzung und einem Nicht-Start 2022 wegen einer Erkrankung erfüllte sich die Heeressportlerin vom Heeresleistungssportzentrum Faak am See mit der Silbermedaille einen großen Traum.
Das Heeressportzentrum fördert mit seinen elf Heeres-Leistungssportzentren seit 1962 den österreichischen Leistungssport. Jährlich sind circa 495 Personen, davon 30 im Behindertensport, Teil des Förderprogramms des Heeressports. Traditionell stellt der Heeressport zahlreiche Teilnehmer bei sportlichen Großveranstaltungen wie den Olympischen Spielen sowie Europa- und Weltmeisterschaften. Die Athleten des Bundesheeres haben bereits in der Vergangenheit unzählige Erfolge und Medaillen für Österreich erzielt.
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