Bundesamt für Wasserwirtschaft jetzt EMAS-zertifiziert

Das Bundesamt für Wasserwirtschaft (BAW) ist nun offiziell nach dem europäischen Eco-Management and Audit Scheme (EMAS) zertifiziert. Nach intensiver Vorbereitung wurde das Umweltmanagementsystem des BAW erfolgreich geprüft. Damit zählt das Bundesamt zu jenen öffentlichen Einrichtungen, die sich nachweislich zu einem umweltfreundlichen und ressourcenschonenden Arbeiten verpflichten.

„Nachhaltigkeit beginnt in der eigenen Verantwortung. Mit der EMAS-Zertifizierung zeigt das Bundesamt für Wasserwirtschaft, dass der Umweltgedanke in der Verwaltung konkret gelebt werden kann. Dieses Engagement beweist, dass Umwelt- und Klimaschutz auch im Verwaltungshandeln fest verankert sind“, betonte Umweltminister Norbert Totschnig.

Das Bundesamt für Wasserwirtschaft beschäftigt sich in seiner täglichen Arbeit mit zentralen Themen der Wasserwirtschaft: von Gewässerökologie über Hochwasserschutz bis hin zu Wasserbau und nachhaltiger Ressourcennutzung. Nun integriert das Bundesamt diese Prinzipien auch konsequent in seine eigenen Betriebsabläufe.

„Die Zertifizierung ist das Ergebnis eines engagierten Teamprozesses. Sie zeigt, dass nachhaltiges Arbeiten in allen Bereichen möglich ist – von energieeffizienter Infrastruktur über ressourcenschonende Abläufe bis hin zu bewusster Mobilität“, erklärte Wasser-Sektionschefin Monika Mörth anlässlich der erfolgreichen Zertifizierung.

Mit EMAS verpflichtet sich das BAW zu einer kontinuierlichen Verbesserung seiner Umweltleistung. Künftig werden Umweltkennzahlen regelmäßig erhoben, überprüft und transparent im Umweltmanagementbericht veröffentlicht. Damit setzt das Bundesamt ein klares Zeichen für gelebte Nachhaltigkeit im öffentlichen Dienst.

Das Bundesamt für Wasserwirtschaft
Das BAW ist die zentrale Dienststelle des Bundes im Bereich Wasserwirtschaft. Es gliedert sich in mehrere Institute an den Standorten Wien, Scharfling, Kreuzstein, Petzenkirchen und Gebharts und deckt ein breites Spektrum wasserwirtschaftlicher Aufgaben ab – von Forschung und Versuchswesen über Beratung und Vollzug bis hin zu Aus- und Weiterbildung. Die Arbeitsschwerpunkte reichen von Gewässerökologie und Fischereiwirtschaft über Bodenschutz- und Landschaftswasserhaushalt, sowie integrativen Hochwasserschutz und Gewässerrenaturierung bis hin zu nachhaltiger Wasserbewirtschaftung und Klimawandelanpassung.

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