Nach Elisabeth Orth und Gerti Drassl in den ersten beiden Podcast-Folgen, lesen diesmal Verena Altenberger und Martin Kušej in Folge 3 aus den bewegenden Dokumenten einer schicksalshaften Liebesbeziehung.
“Lieber, kannst du mir vielleicht noch vorher schreiben, ob wir unsere Stunden, Nacht, Nächte, so wie du öfter plantest, irgendwo bei Bäumen und Vögelchen verbringen wollen? Weißt, dann müsste ich etwas Warmes mitnehmen, denn eine ganze Nacht lang wirst du mich ja nicht zudecken können.”
Dies schreibt Christine Lavant am 11. August 1951 an den Maler Werner Berg. Über vier Jahre verband die beiden eine innige Liebesbeziehung, aber es war auch eine äußerst schwierige Verbindung. Beide Partner waren verheiratet und Christine Lavants Ehemann, der Maler Josef Habernig, 36 Jahre älter als sie, ein wenig erfolgreicher Maler, war von fanatischer Eifersucht gejagt. Briefe, Begegnungen, alles sollte im Verborgenen geschehen.
Die internationale Christine-Lavant-Gesellschaft vergibt jedes Jahr einen renommierten Literaturpreis. Beim Festakt werden Lavant-Texte von bekannten Schauspielerinnen gelesen. Bei der Verleihung des Christine-Lavant-Preis 2024 an die Schriftstellerin Ann Cotton, lasen Verena Altenberger und Martin Kušej Auszüge aus dem Briefwechsel von Christine Lavant und Werner Berg, der 2023 erstmals veröffentlicht wurde. („Über fallenden Sternen“ herausgegeben von Harald Scheicher, erschienen bei Wallstein, Göttingen)
Den Podcast LAVANT HÖREN finden Sie auf unserer Homepage www.christine-lavant.com unter „Der Podcast“ und auf allen gängigen Plattformen wie Spotify, Amazon Music, Apple Music, Deezer und Pocketcasts.
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