Der ORF auf der Berlinale – die Berlinale im ORF

Die 76. Internationalen Filmfestspiele Berlin finden von Donnerstag, dem 12., bis Sonntag, den 22. Februar 2026, statt. Die diesjährige Ausgabe der Berlinale wird dabei zum Rekordjahr für den österreichischen Film. Insgesamt feien zwölf heimische Produktionen ihre Weltpremiere. Der ORF ist mit sechs im Rahmen des Film/Fernseh-Abkommens kofinanzierten Produktionen im Programm vertreten: Im Wettbewerb und damit im Rennen um einen Goldenen Bären sind „Rose“ sowie „The Loneliest Man in Town“. In den Sektionen Berlinale Special Gala und Panorama sind außerdem „Die Blutgräfin“ und „Wax & Gold“ bzw. „London“ und „Vier minus drei“ zu finden. Der ORF berichtet auch in diesem Jahr wieder über das renommierte Filmfestival – im Fernsehen in „Kultur Heute“ (13. Februar, 19.40 Uhr, ORF III) sowie im „kulturMontag“ (16. Februar, 22.30 Uhr, ORF 2) und in der Sondersendung „Die Bären sind los – Preisverleihung und Höhepunkte der 76. Berlinale“ (21. Februar, 23.25 Uhr, ORF 2). 3sat begleitet die Berlinale mit der Übertragung der Eröffnungsgala, drei „Berlinale-Studio“-Ausgaben und ausführlicher Berichterstattung im Magazin „Kulturzeit“. Auch das Kulturradio Ö1 und das ORF.at-Netzwerk stehen im Zeichen der Festspiele.

Der ORF auf der Berlinale

Im Rahmen der Berlinale 2026 feiern sechs vom ORF im Rahmen des Film/Fernseh-Abkommens kofinanzierte Produktionen Weltpremiere: Ins Rennen um einen Goldenen Bären gehen zwei Spielfilme, darunter das im 17. Jahrhundert angesiedelte Drama „Rose“ mit u. a. Sandra Hüller rund um einen geheimnisvollen Soldaten, der behauptet, der Erbe eines verlassenen Gutshofs zu sein und das Misstrauen der dortigen Dorfbewohner:innen weckt. Regisseur Markus Schleinzer zeichnet dabei gemeinsam mit Alexander Brom auch für das Drehbuch verantwortlich. Ebenfalls im Wettbewerb rücken Tizza Covi und Rainer Frimmel „The Loneliest Man in Town“ in den Fokus, wenn Bluesmusiker Al Cook sich beim drohenden Verlust seines Zuhauses auf eine Reise quer durch Wien und in seine Vergangenheit begibt. Bei der Berlinale Special Gala schickt Ulrike Ottinger, die gemeinsam mit Elfriede Jelinek auch das Drehbuch verfasst hat, Isabelle Huppert als „Die Blutgräfin“ gemeinsam mit ihrer von Birgit Minichmayr verkörperten Zofe auf eine wilde Jagd nach dem roten Lebenselixier und einem Buch, das das Ende des Vampirreichs bedeuten könnte. Ebenfalls in dieser Sektion erkundet Filmemacherin Ruth Beckermann in „Wax & Gold“ ausgehend von einem Hotel in Addis Abeba Äthiopiens Vergangenheit und Gegenwart und verwebt dabei Fakten und Fiktion. Im Panorama zeichnet Regisseur Sebastian Brameshubers (Drehbuch gemeinsam mit Anna Lehner) mit seiner Spieldokumentation „London“ ausgehend von den gemeinsamen Autofahrten eines Mannes und den Gesprächen mit seinen Mitreisenden ein zärtliches Porträt des heutigen Europas, in dem Anonymität und Warmherzigkeit kein Widerspruch sind. Außerdem im Panorama vertreten ist Regisseur Adrian Goigingers Drama „Vier minus drei“ nach einem Drehbuch von Senad Halibašić. Zwei professionelle Clowns führen mit ihren beiden Kindern ein alternatives Leben voller Lachen. Als der Vater und die Kinder bei einem Autounfall sterben, wird der Glaube der Mutter an Humor, Hoffnung und Menschlichkeit auf die Probe gestellt. Mit Valerie Pachner, Robert Stadlober, Stefanie Reinsperger u. v. a.

Die Berlinale im ORF-TV

Der ORF widmet sich den 76. Internationalen Filmfestspielen Berlin im Rahmen seiner aktuellen Berichterstattung: So zeigt ORF III im werktäglichen Magazin „Kultur Heute“ (13. Februar, 19.40 Uhr) die Höhepunkte der Berlinale-Eröffnung und blickt gemeinsam mit Filmexpertin Tiziana Aricò auf das Programm des diesjährigen Festivals. In ORF 2 gibt der „kulturMontag“ (16. Februar, 22.30 Uhr) einen spannenden Ausblick auf das größte cineastische Publikumsfestival der Welt, das auch heuer mit Stars, Stars, Stars und jeder Menge bemerkenswerter Filme aufwartet. Etwa Markus Schleinzers Historienproduktion „Rose“ mit Sandra Hüller oder Tizza Covis und Rainer Frimmels semidokumentarischem Beitrag „The Loneliest Man in Town“ über Blues-Legende Al Cook – beide österreichischen Produktionen sind neben weiteren 20 Filmen im Wettbewerb um den Goldenen Bären. In der Sondersendung „Die Bären sind los – Preisverleihung und Höhepunkte der 76. Berlinale“ (21. Februar, 23.25 Uhr, ORF 2) berichten Christian Konrad und Sandra Krieger über die diesjährigen Berlinale-Gewinner:innen, die interessantesten Filme sowie glanzvollsten Momente des Festivals und bringen spannende Künstlerinterviews.

3sat ist dabei, wenn Berlin zur Filmmetropole wird

3sat ist wie immer dabei, wenn Berlin zur Filmmetropole wird. Nach der Eröffnung der Berlinale am Donnerstag, dem 12. Februar, um 0.10 Uhr begrüßt Knut Elstermann die Zuschauer:innen um 1.25 Uhr live aus dem Berlinale Palast am Potsdamer Platz. Zwei weitere Ausgaben vom „Berlinale-Studio“ zeigt 3sat am Samstag, dem 14., sowie am Samstag, dem 21. Februar, im Nachtprogramm. Ab Freitag, dem 13. Februar, setzt 3sat seine Berlinale-Berichterstattung in „Kulturzeit“ fort: Werktäglich um 19.20 Uhr meldet sich das 3sat-Kulturmagazin mit Berichten zum Festival.

Die Berlinale im ORF.at-Netzwerk, im ORF TELETEXT, auf ORF ON und auf Ö1

Im Rahmen der aktuellen Kulturberichterstattung berichten auch das ORF.at-Netzwerk und der ORF TELETEXT über das Filmfestival, informieren über Programm und Preisträger:innen und setzen den Fokus dabei speziell auf österreichische Beiträge. Auf ORF ON werden Sendungen und Beiträge des TV-Programms zur Berlinale live und on demand abrufbar sein. Ö1 berichtet aktuell in den „Journalen“ und im „Kulturjournal“.

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