Österreichischer Hundehalterverband (ÖHV) fordert neuerlich ein generelles Abschussverbot von Hunden durch Jäger

Die Abschüsse von (vermeintlich wildernden) Haushunden und Katzen durch Jäger hören nicht auf. Bei neuerlichen Abschüssen von Familienhunden wurde sogar ein Hund mit Warnweste nur wenige Meter vom Hochstand von einem Jäger erschossen.

Bisher erlauben Landesjagdgesetze Jägern, vermeintlich wildernde Haushunde und Katzen zu töten. In der Praxis werden dabei Haustiere wie jagdliches „Raubzeug“ behandelt – trotz ihrer rechtlichen Stellung als Eigentum von Bürgerinnen und Bürgern und trotz des geltenden Tierschutzes.

Nach Ansicht des Hundehalterverbands ist hier eine klare Rechtsgüterabwägung erforderlich: Zwischen dem Schutz des Wildes einerseits und dem Eigentumsrecht sowie dem Tierschutz andererseits.

Der Hundehalterverband fordert daher eine bundesweite Klarstellung im Tierschutzgesetz, um den Abschuss von Hunden und Katzen künftig österreichweit auszuschließen.

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