Nach der Rückrufaktion von Babynahrungsprodukten aufgrund möglicher Verunreinigung durch das Bakteriums Cereulid hat auch das Land Niederösterreich umgehend reagiert. Landesrat Susanne Rosenkranz stellt klar: „Auch wenn nach bisherigen Unterlagen keine verunreinigten Produkte im Umlauf sind, haben wir die für Frühling geplanten Routineuntersuchungen sofort vorgezogen. Denn bei der Sicherheit der Konsumenten – und hier insbesondere unserer jüngsten – kann man nicht streng genug sein.“
Konkret geht es um Säuglingsnahrung von Nestlé (Alfamino, Beba, Guigoz) sowie Danone (Aptamil), welche mit dem Giftstoff Cereulid verunreinigt wurde, was zu Unwohlsein führen könnte. Weitergehende Informationen gibt es auf der Website der Lebensmittelsicherheitsbehörde ARGES. Bei der nun angeordneten Sonderprüfung von Baby- bzw. Kindernahrung werden 15 Extraproben vorgezogen, in ganz Österreich werden es 81 sein.
Lebensmittelsicherheit stehe dabei an erster Stelle. Laut Landesrat Rosenkranz stellt sich die Frage, warum es überhaupt zu dem Vorfallen kommen konnte: „Während unsere heimischen Landwirte mit Kontrollen überhäuft werden, werden Risikostoffe aus Fernost eingeführt und man fragt sich, warum es keine Alternativlösungen von heimischen Unternehmen oder Startups gibt“. Grund zur Panik gäbe es dennoch nicht.
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